Am 26.07.2020 um 16:26 schrieb Karl-Heinz Arkenau:
>
> Ich denke tatsächlich, dass es innvoll sein könnte, wenn da die ganzen
> Erfahrungen einmal zusammengeführt werden und den Entwicklern zur
> Verfügung gestellt werden.
Zeifelsohne wäre es das; allerdings muss man da auch immer unterscheiden
zwischen einmal dem subjektiven Bedürfnissen Einzelner [1] und
tatsächlichen, objektiven Erleichterungen für eine größere Gruppe von
Anwendern. Und dann muss man auch immer überlegen, welche mögliche
Nachteile sich dadurch ggf. für /andere/ Gruppen von Anwendern ergeben,
bzw. wie man diese minimieren kann.
[1] es gibt erfahrungsgemäß auch immer wieder mal Anfragen zu einzelnen
Features, die dem Betreffenden halt gerate nicht in *sein*
*persönliches* Konzept passen, und er unbedingt eine ihm genehme
Anpassung möchte, ungeachtet der Tatsache, dass selbige für eine (oft
sogar große) Gruppe anderer Nutzer eine Benachteiligung oder Erschwernis
darstellen würde.
> Tatsächlich bin ich auch der Meinung das die Umstellung auf LibreOffice
> in Verwaltungen nicht zu Lasen eingeschränkter Menschen gehen darf wobei
> es natürlich auch so ist, das das Produkt des Marktführers auch nicht
> 100 % barrierefrei ist.
Ich halte es weder für gut npoch für zielführend, wenn man eine
derartige Polarisierung ("Libreoffice oder eingeschränkter Menschen")
aufbaut.
> Grundsätzliche stelle ich mir seit längerem die Frage, ob, ich nennen
> sie mal "Community Software", nicht grundsätzlich den Anspruch an sich
> selbst haben sollte barrierefrei zu sein.
Ich empfinde auch eine solche Aussage als polarisierend; sorry. Ein
Hersteller kann sich in den wenigsten Fällen [tm] aussuchen, wer seine
Software wo und wie einsetzt.
> gerade mal ein bisschen weiter gesponnen: Meint Ihr, es wäre möglich,
> auch der Gruppe der sehbehinderten Menschen es hinzubekommen, einen oder
> natürlich eine zu finden, die interesse hätte, mal die ganzen
> Erfahrungen zu sammeln und das den Entwicklern zukommen zu lassen?!
Möglich ist alles - wenn es jemand macht. ;-)
Grundsätzlich halte ich es schon für eine gute Idee, und ich kann mir
auch vorstellen, dass man das auch den Leuten hinter LO schmackhaft
machen kann. Nur bitte nicht *jeden* Vorschlag ungeprüft akzeptieren,
egal wie idiotisch er sein mag, sondern immer die jeweilige
Sinnhaftigkeit mit offenen - und durchaus auch kritischen - Augen prüfen.
Wolfgang
--
Donald Trump ist ein großer Visionär, der seiner Zeit weit voraus ist:
Er verbreitet schon jetzt den Slogan "make America great again", obwohl
dieser erst in der Ära /nach/ ihm seine volle Bedeutung entfalten wird.
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