Hallo Jan, ich arbeite privat seit Jahren mit Libre- bzw. OpenOffice. In der Firma wird aber MS Office genutzt. Somit arbeite ich mit beiden Systemen. Zusätzlich kommt immer mehr GoogleDocs / Tabellen hinzu, da hier das gleichzeitige Arbeiten am besten klappt.
Zu deiner Frage: LibreOffice ist nicht 100% kompatibel zu MS Office. Professionelle Dokumente würde ich somit nicht mit beiden Programmen bearbeiten. In der Firma werden die Mac- und die Windows Versionen von MS Office verwendet. Diese sind auch nicht 100% kompatibel und es gibt regelmäßig Probleme. Irgend etwas passt immer nicht, kleinere Layout-Abweichungen gibt es immer, z.B. die Texte sind auf anderen Seiten, Vorlagen sehen unterschiedlich aus, ... Also zusammen gefasst, kann ich den Mix nicht empfehlen. Sollen es einfache Dokumente sein, empfehle ich die kostenlose GoogleSuite zu nutzen - da spielen Betriebssystem und Gerät keine Rolle. Viele Grüße Sven Am 11.08.2020 um 16:54 schrieb Jan Lühr:
Hallo zusammen, aktuell überlege ich, Libre Office und MS Office nebeneinander bei meinem Brötchengeber zu verwenden. Aktuell ist dort ausschließlich MS Office im Einsatz, die Idee wäre LibreOffice zusätzlich zu nutzen. Es ist wichtig, dass Dokumente zwischen Writer, Calc und Impress auch von Kollegen mit den MS Pendants bearbeitet werden können. Dokumente müssen gleich aussehen (auch im Druck; Auch Präsentations-Slides) und dürfen nicht durch die gemeinsame Bearbeitung kompromittiert werden. Die Office-Programme werden für einfache Büroaufgaben (Notiz schreiben, Protokoll schreiben, Stundenzettel als Tabelle ausfüllen) verwendet. Grundsätzlich verwenden alle Mitarbeiter die gleichen Vorlagen mit den gleichen Schriften. Bei der Benutzung gibt es praktisch keine Edge Cases (wie z.B. Word97 3D Schriften, Makros) und es wäre durchaus möglich Vorlagen anzupassen, Fonts zu installieren, etc.. Es ist aber nicht möglich, LibreOffice auf allen Arbeitsplätzen zu verwenden. Einerseits hab' ich bislang sehr schlechte Erfahrungen mit LibreOffice gemacht: Damals (~ 2001) gingen Dokumente schon kaputt, wenn ich Sie mit StarOffice unter Windows und Linux bearbeitet habe. Auch vor ca. 10 Jahren hatte ich noch die Situation, das .doc-Dateien kaputt gingen, wenn Sie mit OpenOffice bearbeitet worden sind. Z.B. wurden in einem Fall zu jeder Formatierung in OpenOffice eine Stilvorlage erstellt, s.d. bei dem Kollegen > 100 verschiedene Stilvorlagen für Text hinterlegt waren. Andererseits scheint es nun mit OpenDocument und OpenXML Dateiformate zu geben, die grundsätzlich standardisiert sind und daher auch von verschiedenen Programmversionen genutzt werden können sollten. Die Anforderung, dass ein Dokument immer gleich dargestellt werden muss, scheint auch aus anderen Gründen (Archivierung, DMS) eher naheliegend und zentral zu sein. Mir ist natürlich klar, dass verschiedene Office Programme unterschiedlich Features mitbringen und es immer möglich ist, ein Dokument zu erstellen, das mit einem anderen Programm nicht korrekt dargestellt oder bearbeitet werden kann. Darum geht es mir überhaupt nicht. Mir geht es um die andere Richtung: - Was muss bei der Erstellung von Dokumenten beachtet werden, damit MS Office und LibreOffice gleicher maßen genutzt werden können? - Mit welchen Bugs / Fehlern müssen Anwender rechnen? - Wie müssen Dokumentenvorlagen angepasst werden? - Welches Dateiformat soll verwenden werden (OpenDocument, OpenXML, oder doch was anderes)? - Welche Erfahrungsberichte gibt es aus vergleichbaren Projekten? Ich hab' trotz einiger Recherche leider nichts gefunden. Ich würde mich freuen, wenn Ihr mir hier weiterhelfen könntet. Vielen Dank im Voraus, Gruß, Jan Lühr
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