Am 07.07.22 um 12:00 schrieb Dr. Gerhard Wedel:
Liebe LO Gemeinde,

Ebenfalls hallo!

Da es einige Listenteilnehmenr gibt, die bereits mit LINUX arbeiten, ist
meine Frage: kann ich die unter Windows erstellten ODT und ODS Dateien
direkt übenehmen, wenn ich auf LINUX umsteige?
Ja, das Dateiformat ist identisch. Ebenso wie so gut wie alle anderen
standardisierten Dateiformate (JPEG also *.jpg, HTML, GIF, PDF. MPEG/MKV
also Videos, etc.) Nur proprietäre Formaten benötigen fast immer das
Programm, von dem sie stammen, etwa .PSD (Photoshop). Gibt es dieses
Programm nur unter Windows/macOS, dann hat man meist unter Linux
schlechte Karten.

Microsoft .DOCX etc. ist leider ebenso ein Fall, nicht jedes Programm
unter Linux unterstützt es vollständig. Microsoft Office gibt es ja nur
für Windows.

Die Programme, die es unter Linux gibt, verwenden unter allen
Betriebssystemen dieselben Dateiformate. So laufen LibreOffice, GIMP,
Firefox oder Google Chrome (oder gar Opera), VLC, etc.

Man beachte, es gibt für Linux auf x86/x64 auch proprietäre Programme,
etwa Google Chrome, Opera, Adobe Reader, TeamViewer.

> Und gibt es dort
> überhaupt diese lästigen Abstürze?

Abstürze gibt es auch unter Linux. Die Probleme sind ähnlich, aber
anders. So gibt es mit Linux oft Probleme mit aktueller Hardware, weil
die Treiber nicht immer gleich verfügbar sind. Ein Schwachpunkt ist auch
manchmal Hibernation, also der Ruhezustand.

Es kommt sehr stark auf die tatsächliche Hardware an. Es gibt Systeme,
die einfach so perfekt funktionieren, es gibt aber auch Hardware, wo es
dort oder da hackt. Und es gibt Systeme, die sehr problematisch sind.

Mir ist aufgefallen, dass in letzter Zeit einige Computerzeitschriften
das Thema "Umstieg von Windows (10) auf Linux" aufgegriffen haben...
Vielleicht wäre das eine Möglichkeit, den Umstieg zu beginnen.

Ich selbst nutze auch Windows 10 noch (Dual-Boot/Tripple-Boot mit Linux
und älteren Versionen von macOS) auf einigen älteren Systemen, mir ist
aber nicht aufgefallen, dass es mehr Abstürze geben würde. Dual-Boot ist
übrigens deutlich schwerer einzurichten als nur ein Betriebssystem zu
installieren/zu verwenden...

Zudem gibt es noch die auch praktische Möglichkeit, Windows 11 auf einem
eigentlich nicht unterstützten System zu installieren. Das ist zwar mit
der Gefahr verbunden, dass es ab einem zukünftigen Update dann nicht
mehr funktioniert, aber derzeit geht es noch.

schöne Grüße,
Gerhard (Wedel)

Ebenfalls schöne Grüße und viel Erfolg!

Mfg,
Linux User #330250

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