Hallo,

On 09-Feb-2005 Living Shadow wrote:
> Hallo Heinz,
> 
>>Mein Tip: Willberg/Forssmann, Erste Hilfe in Typographie 
>>  
>>
> danke f�r den Tip :) ist das f�r totale Anf�nger, oder hat es auch 
> Sachen f�r Fortgeschrittene drin?

Die Unterscheidung ist natuerlich immer relativ, aber ich wuerde es
doch eher Anfaengern zuordnen. Fortgeschrittenen bringt es eher weniger.

> ... vielleicht kauf ichs mir, mal schauen, wie das aussieht.

Da es recht preiswert ist, kann man eigentlich wenig verkehrt machen.
Besonders hilfreich ist es als Argumentshilfe, wenn man anderen etwas
hinsichtlich Typo erklaeren moechte. Es ist eben sehr eingaengig
geschrieben und gut illustriert.

>>Und sonst de.comp.text.tex. Geht zwar vordergruendig um TeX/LaTeX,
>>aber
>>Typo-Fragen spielen immer wieder eine grosse Rolle.
>>  
>>
> �h... kannst du mir vielleicht schnell erkl�ren, was das ist? ich
> kenn 
> mich noch nicht so gut aus in diese Richtung. News?
Richtig. Eine Newsgroup. Unter Windows habe ich zum Lesen (und
Schreiben) von News immer Agent Forte benutzt. 

gmx bietet allerdings keinen Newsserver an. Wer in der Schweiz
kostenfreien Zugang bietet, weiss ich allerdings nicht.

>>Ich drucke hier auf einem Samsung: exellentes Druckbild, aber etwas
>>fein, so dass z.B. die Garamond immer loecherig aussieht. Gebe ich
>>die
>>Datei meiner Frau mit, damit sie sie auf dem HP in ihrem Buero
>>ausdruckt, sieht die Schrift wirklich gut aus. Umgekehrt wirken
>>Ausdrucke mit kraeftigen Schriften von ihrem Drucker immer etwas
>>schwer, waehrend sie vom Samsung angenehm leicht aussehen.
>>  
>>
> Ja, das wird dann schon komplizierter... Aber das ist halt Erfahrung,
> das muss nicht umbedingt in nem Buch oder was auch immer stehen.

Dieses Nichtwissen fuehrt aber leicht dazu, dass hochwertige, feine
Schriften als minderwertig abgelehnt und durch billige, plumpe Schriften
ersetzt werden. 

>>Natuerlich kann man fuer alles Regeln aufstellen, aber sinnvoller
>>halte
>>ich es, sich einmal anhand von einigen guten Typo-Buechern
>>Grundlagenwissen zu verschaffen und dieses dann selbst anzuwenden. 
>>
>>Damit erhaelt man dann war keine 100prozentig perfekten Drucksachen,
>>aber garantiert sehen sie trotzdem um ein vielfaches besser aus als
>>die
>>von der Masse der Anwender produzierten.
>>  
>>
> Oder man nimmt das Freifach Textverarbeitung :) in der Schule.

Wo man sich dort so viel Muehe gibt, die Schueler auf Klickniveau zu
bringen (oder zu halten). 

Wenn man typographisch besonders misslungene Ausdrucke sucht, wird man
unter Lehrern leider sehr umfangreich fuendig ;-)

Beste Gruesse,

Heinz.

-- 

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