Hallo Karl,

Am Donnerstag 21 April 2005 21.11 schrieb Karl Zeiler:
> ----- Original Message -----
> From: "Wolfgang Schaible" <[EMAIL PROTECTED]>
> To: <[email protected]>
> Sent: Thursday, April 21, 2005 6:05 PM
> Subject: Re: [de-users] Writer: Jedes Blatt immer bis zuunterst
> gef�llt?
>
>
> Hallo Christian, hallo Wolfgang u.a.
>
> >Jeder Buchdrucker w�sste wovon ich rede, der deutsche Begriff
> >f�r 'Feathering' will mir und dem Lexikon einfach nicht
> >einfallen.
> >Neu gelernt: Vertikales Austreiben. (Treffend, aber nicht das
> >gesuchte Wort)
> >Am ehesten trifft wohl "Registerhaltigkeit" auf Deine W�nsche
> > zu. Nein, siehe mail an Uwe
>
> Was du suchst, wusste (fr�her) in der Tat jeder Setzerlehrling in
> einer Druckerei: "vertikaler Blocksatz" oder "vertikaler Keil"
> hei�t dieses Feature, das du gerne h�ttest und das dir, so weit
> ich wei�, keine Textverarbeitung bietet. Auch bei den speziellen
> Layoutprogrammen suchst du danach vergeblich. Ausnahme: Corel
> Ventura Publisher (Versionen 5, 8, 10). Der falsche Einsatz des
> vertikalen Keils kann dort aber auch unvorhersehbare Folgen
> haben, die aus einem Konflikt mit den un�bersehbaren
> M�glichkeiten typographischer Feineinstellungen resultieren.
Ein Fachman! und es war da, das Wort

> >Der Abstand der untersten Zeile zum Blattende ist immer
> >gleich, auch bei den allermeisten Taschenb�chern. Man sieht es
> >nicht mehr, weil man es immer sieht.
>
> Um das ebenfalls zu erreichen, brauchst du aber keinen vertikalen
> Keil. Im ("seri�sen") Buchsatz gilt f�r das Layout: so einfach
> wie m�glich. Innerhalb des Satzspiegels gibt es keine H�ufung von
> �berschriften und auch nicht unterschiedlichste Absatzabst�nde.
> F�r die �berschrift(en) gilt als Vorgabe immer ein ganzzahliges
> Vielfaches der Zeilenh�he des Lauftextes. Abs�tze werden nur
> durch Einzug der ersten Zeile eingeleitet. Um "Schusterjungen"
> und "Hurenkinder" zu vermeiden, ist es besser, einen neuen
> zus�tzlichen Absatz einzuf�gen - den Zeilenabstand zu ver�ndern,
> ist Pfuiii!!! Auf diese Weise l�uft der Text (fast) immer von
> alleine bis in die letzte Zeile des Satzspiegels. - Und das ist
> es doch wohl, was du willst.
>
> Noch einen sch�nen Abend
Danke gleichfalls
Wolfgang

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