Am Dienstag, 9. August 2005 11:41 schrieb Dr. Matthias Weisser:
> Hallo Michael,
> Michael Höhne wrote:
 [...]
> ich kenne das Vorlagenkonzept seit Word 5
> und ich kenne die prinzipiellen Vorteile. Dennoch fällt mir
> die Arbeit mit Verzeichnissen nicht immer leicht.

Ist zugegebenermaßen nicht immer einfach dran zu denken...

> Normalerweise sind meine Absätze "Standard" formatiert.

Ich kenne das Problem. Gerade wenn es schnell gehen muss, dann kommen 
die Vorlagen oft nicht zum Zuge. Aber gerade bei längeren Arbeiten ist 
es ein echter Vorteil. Vor allem, wenn man diese Layout-Vorlagen immer 
wieder "recyclen" kann. Ich habe "Standard" angepasst" und darauf 
aufbauend meine eigenen Vorlagen gebaut, die alle mit dem gleichen 
Buchstabenkürzel beginnen. Im Laufe der zeit habe ich dann gelernt, 
welche Arten ich denn so brauche und kenne auch deren Abhängigkeiten. 
Das macht die Anpassung an neue Arbeiten relativ problemlos, auch wenn 
es einiges an Zeit erfordert hat.

> Irgendwo wechselte dann versehentlich auf "Unterschrift". Im Text
> beim Schreiben merkte ich das zunächst gar nicht.

Da ist es auch von übel, wenn die Textverarbeitung die Vorlagen 
"automatisch" zuweist <grusel>!

> >Man kann sich dieses "Denken in Vorlagen" sehr gut zu eigen machen,
> > wenn man einige Zeit mit LaTeX gearbeitet hat. ;-)
>
> ich schätze "Tech", weil ich jemanden kenne, der damit begeistert
> arbeitet und rasch tolle Ergebnisse erzielt. Auch hier muss man
> die Sprache verstehen, die anhand von ein paar Beispielen sicher
> rasch erlernbar ist.

Man lernt vor allem, den Text, den man gerade schreibt, einer Kategorie 
zuzuordnen. Damit schärft sich auch der Blick für die Struktur des 
Textes. Das hilft einem, wenn man seine eigenen Layout-Vorlagen 
bastelt. Man kann sich dann an den Vorlagen orientieren, die man schon 
benutzt hat. 

> Manchmal wünsche ich mir bei der 1.1.4 ein zusätzliches
> Editor-Fenster, wo ich den Code sehen kann, der da generiert wird. So
> hätte ich mehr Transparenz und könnte besser verstehen, was da
> wirklich vorgeht.

Den Wunsch kann ich nachvollziehen! Ich denke da gerne an die alten 
Zeiten mit Vizawrite auf den C=64 zurück. Auch die uralten 
Textverarbeitungen (ohne WYSIWYG) konnten das.

Gruß,
Michael

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