Hallo Liste, diese Ansicht spricht auch mir aus dem, was mensch Seele nennen könnte. Leider habe ich auch OO2.0 installiert und es passieren Dinge, die ich nicht wollte.
Es erscheinen Nummern am Anfang einer Zeile, nur weil ich return drückte. Seitengrößen ändern sich, weil ich versehentlich den cursor an der falschen Stelle hatte. Menschen machen sich ernsthaft Gedanken darüber, dass die maximale Anzahl der Zeilen in einer Tabellenkalkulation größer als 65000 sein sollte. Was sollen die unüberschaubar vielen Absatzformate. In welchem seriösen Buch gibt es mehr als vier Schrifttypen. Werden diese normal, kursiv und fett und in unterschiedlichen Größen verwendet, ergibt sich eine Zahl von mindestens dreißig. Die hierfür erforderliche Systematik ist kaum einem/r Schreibenden verständlich, geschweige denn einem/r Lesenden. Durch Bewegen der Maus wird unmarkierter Text von A nach B gezogen. Mit einem Pinsel können wir endlich endgültig die Kontrolle über das verlieren, was wir machen wollen. Die vielen kleinen bunten Quadrätchen, die an verschiedenen Stellen zu sehen sind, machen das Erklären und Nachlesen unmöglich. Das das Symbol für den Navigator etwas ist, was einem Kompass ähnelt, bedarf in mehrfacher Hinsicht eine Erklärung. ... Möglicherweise wird es künftig auch möglich sein, in einem Dokument Seiten im Hoch- und im Querformat zu haben, oh Graus! Wollen wir ein Werkzeug, was uns unterstützt, unsere Gedanken über das Medium Rechner zu Papier zu bringen oder wollen wir ein Spielzeug, was es uns ermöglicht zum Schreiben einer Glückwunschkarte endlich fünf Stunden benötigen zu können. Es erscheint mir nicht möglich, ein Programm haben zu wollen, das gleichzeitig die Personen unterstützt die unfangreiche Texte erstellen wollen, und sich auf ein festes Layout festlegen müssen, und auf der anderen Seite Personen, die Freude daran haben, gestalterische Freiheiten an wenigen Zeilen ausleben zu wollen. Neben MSWord gibt es auch andere Programme, bei denen zumindest das Konzept ansehenswert ist. Ich kenne hier nur FrameMaker und TeX. Beide sind vom Konzept aus meiner Sicht für große Texte hervorragend, jedoch entweder bezogen auf den Preis, die weitere Verfügbarkeit, die Offenheit für Datenaustausch und sicher noch andere Gründe nachteilig. So wie es mir jetzt erscheint, wird OO ein Abklatsch von Microsoft-Produkten und Kopien sind selten besser als Originale und nie besser, wenn in der Kopie noch dem Original widersprechende Grundideen verfolgt werden. Wahrscheinlich ist diese Diskussion müßig und es wird sicher einige Zeit vergehen, bis ein neues Office-Paket initiiert wird, das die Funktionen bereitstellt, die zum Arbeiten notwendig sind und nicht auch die, die mensch vielleicht einmal eventuell möglicherweise gebrauchen könnte. Wäre es nicht ein gangbarer Kompromiss, einen Teil, der noch zu definieren wäre, einfach auf Dauer in einer Installation ausblenden zu können und zwei Varianten zu haben: puristisch und komplett? Siegfried --------------------------------------------------------------------- To unsubscribe, e-mail: [EMAIL PROTECTED] For additional commands, e-mail: [EMAIL PROTECTED]
