Am Mittwoch, den 26.10.2005, 19:30 +0200 schrieb Kay Wuttig:
> Hallo Ulli,
> 
> der Tipp mit nolock war erst mal der richtige, die Dokumente kann ich nun 
> auch 
> zur Bearbeitung öffnen. Du hast aber geschrieben, dass dies nur sinnvoll ist, 
> wenn das Dokument nur von einem PC aus geöffnet wird. Kannst Du mir noch 
> einen Hinweis geben, was NOLOCK eigentlich tut??
> 
> Gruß und Dank Kay
> 

Hallo Kay,

ich schreibe jetzt eher das, was ich vermute. Ahnung habe ich von den
Sperrmechanismen auch nicht.
NFS scheint einen Sperr-(Locking-)Mechanismus zu implementieren: Wenn
ein Programm dem Client sagt, dass er eine Datei holen soll und diese
sperren, so erzählt der Client das dem Server weiter und der Server
sperrt die Datei für weitere Bearbeitung. Wenn sich Client und Server
nicht richtig verstehen (verschiedene NFS-Versionen vielleicht), dann
gibt der Server einen Fehler zurück oder der Client merkt, dass was
nicht stimmt, und das Sperren geht schief. Bei NOLOCK vermute ich, dass
der Client die Information nicht mehr an den Server weiterreicht. Dann
wird möglicherweise auf dem Client eine Sperre realisiert, aber ich habe
keine Ahnung, wie und durch wen. Da der Server die Information über die
Sperre nicht bekommt, kann er die Sperre auch nicht verwalten.

Wenn Du die Sperre auf dem Server haben willst, musst Du irgendwie dafür
sorgen, dass sich NFS-Client und -Server verstehen. Es kann an Versionen
hängen, aber auch daran, dass die Funktionen unterschiedlich und mit
unterschiedlicher Qualität implementiert sind (Kernel oder nicht-Kernel
oder so was).

Achtung: Das ganze nicht als der Weisheit letzten Schluss nehmen. Ist
eher aus dem was ich gelesen und auch nicht richtig verstanden habe
zusammengereimt.

Viele Grüße,
Ulli



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