Hallo,

Am 03.12.2005 18:28 schrieb F.D.:

> (4) Die Nummerierungsvorlagen berücksichtigen keinen Abstand zwischen
> Nummerierungszeichen und Text. Besonders die Vorlagen „römisch“ sind
> gestalterisch falsch. Schreib mal eine Liste von I bis X, dann wird es
> deutlich. Die Ebenen werden weder eingerückt noch mit mehrgliederigen
> Nummern versehen, wodurch mehrstufige Listen schwer lesbar sind. Ganz
> abgesehen davon, dass große Buchstaben und römische Zahlen nach DIN 1421
> nicht vorgesehen sind.

Das mit den DIN-Vorschriften hatte ich bisher noch gar nicht bedacht. Aber
für eine wirklich gute Vorlage ist das natürlich unverzichtbar.

das ist so nicht richtig. Man muss die fachspezifischen Vorgaben beachten.

Juristen (zumindest hier an der Kölner Uni) beispielsweise haben für Hausarbeiten als Vorgabe 5-stufige Nummerierungen in folgender Art (DIN spielt da keine Rolle):

A.
  I.
    1.
      a.
        aa.

Also nur die "Nummer" der betreffenden Ebene gefolgt von . (Punkt) Für a und aa sind auch Klammern erlaubt (a), (aa)
Meines Wissens gilt das auch für Gesetzestexte u.ä.

> Ich denke, dass eine allgemeine, sehr sorgfältige, viele Möglichkeiten
> abdeckende Dokumentvorlage unheimlich viel Arbeit bedeutet. Eine solche
> Vorlage ist dann ohne eine Dokumentation nicht zu gebrauchen, denn der
> Nutzer wird sie im Einzelfall immer an die Wünsche der eigenen Fakultät
> anpassen müssen.

Und deshalb finde ich, dass (wie z.B. für die Juristen) nur fach- oder zweckspezifische Dok.-vorlagen Sinn machen, wo jeder Benutzer weiß (oder wissen könnte), wie die Vorgaben sind und daher die Vorlage sofort verstehen kann.

--
MfG

Günter Marxen


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