Mechtilde schrieb:

Hallo,

Stefan Weigel schrieb:


<schnipp />


Es ist ein Unding, wie an vielen Schulen (und nicht nur da) es gerade zu verlangt wird, dass die Kids zuhause auf dem PC die Produkte von Microsoft haben. Wenn Du sowas am Elternabend zur Sprache bringst, dann wirst Du auch noch mehrheitlich zum Deppen erklärt: "Wie gibt´s das denn, dass einer kein Word hat?".

Und Deine Kinder werden als Ubuntu- und OOo-User mehrheitlich von den Klassenkameraden ausgegrenzt.

Im Informatik-Unterricht werden "EDV-Kenntnisse" geprüft. Da musst du beweisen, dass du die Menüstruktur von Word und Excel kennst.

Bei uns in der Schule ist es genau anders. Wir hatten bis zum vorigen Schuljahr Microsoft Office. Nachdem wir im Herbst eine Neuasustattung bekommen haben, wurde vom Schulerhalter Microsoft Office nicht mehr bezahlt, da diese ihre Lizenzpolitik derart geändert haben, dass es kaum mehr leistbar ist. Schüler hätten dieses Problem ja kaum, da es für sie eine SSL-Lizenz zu einem annehmbaren Preis gibt. Das Programmpaket OOo wird von vielen Schülern nicht oder nur sehr schwer angenommen, da sie (richitgerweise) argumentieren, dass sie zuerst MS Office kaufen mussten und nun zum Umlernen gezwungen werden. Aber was ganz interessant ist: Die Ablehnung ist bei den Lehrern am größten, nehme mal an, weil sie umlernen müssen und die angesammelte Aufgabensammlung nun nicht mehr zu verwenden ist. Ich persönlich als EDV-Kustode sehe es sehr positiv: Alle Schüler haben zu Hause das gleiche Programm und auch die gleiche Version, sodass eine Ferndiagnose viel leichter fällt. HÜ kann ich ohne Probleme geben, es gibt keine Ausreden, dass "ich das zu Hause nicht habe".

LG,
Helmut


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