Hallo Michael,

vor 2 Wochen hatte ich nach einigen Problemlösungen bezüglich der Installation von oo 2.0 im Intranet gefragt. Darauf habt Ihr eine ganze Reihe verschiedener Lösungsansätze genannt - vielen Dank. Ich bin jetzt ein paar Tage zuhause und werde mal ein wenig rumprobieren.

U.a. stieß ich auf einen Beitrag von Michael Geisler, in dem eine Automatisierung der Dateityp-Zuweisungen erklärt wird. Dazu eine Frage: Da mir die Windows-Welt relativ fremd ist und auch bleiben soll :-)), verstehe ich einige Zusammenhänge vielleicht nicht richtig. Wenn von einem "Netzlaufwerk" gesprochen wird, ist dies dann gleichbedeutend mit einem unter Linux per nfs exportiertem Verzeichnis oder einem unter Samba freigegebenem "share"?

Ja, vor allem ein Samba Netzwerklaufwerk, da Samba Windows NT Netzwerke "simulieren" (man verzeihe mir -Simulieren-) soll. Windows weist den Netzwerklaufwerk nur einen Buchstaben zu, Linux benötigt das bekannter Weise nicht.

Eine ergänzende Frage an die Linuxanwender, vielleicht kann mir ja mal einer direkt, also nicht hier über die oo-Liste antworten?- Kann man beispielsweise Suse komplett auf einem Server installieren und alle Clients dann von dieser einen Installation betreiben oder sogar booten lassen?

Ja, der Server benötigt "nur" eine feste IP-Adresse, zum Beispiel durch eine Remotekarte, und dann kann man die Installation von irgendwo her durchführen, je nach Geschwindigkeit des Netzwerk´s kann man dann jedes Laufwerk einbinden und auf dem Server aufgespielte Programme nutzen (Rechte etc. nicht vergessen).
In einer IBM Werbung werden übrigens solche Rechner oder Blade´s  umworben.

Schönes Fest
Jens

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