Hallo Daniel, Daniel Wrana schrieb: > Liebe Linux-Office-Experten im Druckbereich ich werde demnächst ein > Buch fertig gelayoutet als pdf zur Druckerei schicken. Bisher habe > ich das Finish unter Windows, Word und Acrobat gemacht, das steht mir > alles auch zur Verfügung, aber lieber würde ich wie bei den übrigen > Arbeiten auch im OpenSource Bereich bleiben. Aber darüber gibt es > wenig Informationen. So habe ich fragen:
Wie hast du bisher dein Buch übergeben? als "fertige" Satzdatei (PDF) inklusiv Beschnittmarken und Passerkreuzen oder "nur" als fertige "rohe" Satzdatei und der Rest wurde dann bei der Druckerei gemacht? > Im PDF-Export von OOO2 gibt es die Option "Press" bzw. "Prepress" > nicht mehr. Doch, gibt es schon noch. Du kannst die Auflösung im Dialog hochsetzen (der Eintrag "Grafikauflösung verringern" ist insofern verwirrend, als dass die voreingestellten 300 dpi auch erhöht werden können!) Was taugt ein PDF-Export für die Druckmaschine? Ist nicht dafür gemacht - hat also Schwächen. Kommt aber auch auf deine Ansprüche an - vielleicht reicht sie? Im > Distiller stelle ich so manches ein, v.a. die Auflösung des pdf (1200 > DPI), so was gibts offenbar nicht??? Doch - siehe oben. Allerdings: Die PDF Maschine kann keine CMYK Auflösung generieren - das gibt Probleme beim Farbdruck. Es können keine Beschnittmarken oder Passerkreuze automatisch hinzugefügt werden. Überformate sind etwas problematisch. Schrifteneinbindung ist ebenfalls "dürftig". > Ist es vielleicht günstiger ein ps zu erzeugen mit einem generischen > Postscript-Drucker und dieses ps dann in pdf konvertieren? Welche > Werkzeuge haben eine Prepress-fähige Qualität? Ghostscript ps2pdf > pstill ?? Oder jetzt doch lieber das PS mit Acrobat in PDF > konvertieren? Also, wenn du doch sowieso den Destiller hast, dann kannst du doch auch aus OOo "drucken" und der Destiller übernimmt dann die PDF Erzeugung. Und der ist nach wie vor die Referenz. Arbeitest du unter Linux, so beschäftige dich mit Scribus, das kann alles erforderliche für den "guten" Druck (bzw. die Druckvorbereitung). Ist das BUch "nur" Schwarz-Weiss und verwendest du die Schriftarten, die auch im Belichter bzw. der Druckmaschine nativ zur Verfügung stehen, benötigst du keine Beschnittmarken etc (oder bringst die selbst an), dann kannst du auch OOo PDF nutzen. Im Zweifelsfall erstelle eine Musterdatei, gib sie der Druckerei und lasse sie "testen". Viele Grüße Thomas -- ## Marketing deutschsprachiges Projekt ## http://de.openoffice.org - www.openoffice.org ## Vorstand OpenOffice.org Deutschland e.V. ## Mitglieder willkommen: www.OOoDeV.org --------------------------------------------------------------------- To unsubscribe, e-mail: [EMAIL PROTECTED] For additional commands, e-mail: [EMAIL PROTECTED]
