Hallo,

Nino Novak schrieb:
> Bei einer komplexen(TM) Anwendung kann man sicher nicht ALLES
> testen in
> allen Permutationen.

aus meiner Sicht sicher richtig, nur was ich in den letzten Tagen dazu
an Gedanken las klang dann doch etwas anders (IMHO)

> Aus meiner Sicht geht es hier darum, erst mal so eine
> Grobstruktur für
> Anforderungen und Testfälle zu erhalten. Dadurch wird sie auch
> diskutierbar.

Ja, auch richtig. Nur als QA-Aussenseiter frage ich dann mal naiv: haben
wir sowas nicht eigentlich schon und wenn ja wäre es dann nicht besser
das Vorhandene kritisch zu prüfen und zu verbessern statt völlig neu zu
beginnen.
Auch scheinen mir die aktuellen Probleme das die 2.0 so fehlerhaltig ist
zunächst weniger darauf zurückzugehen das wir (aus welchen Gründen auch
immer) nicht entsprechend getestet haben, sondern doch eher darauf das
die eher marketing orientierten Leute im Projekt darauf gedrungen haben
die 2.0 zu veröffentlichen. Ich unterstelle hier auch garkeine 'bösen
Absichten' sondern schildere nur die Situation, wie sie sich mir
darstellt. Und IMHO ist es auch Teil dieser Situation das die QA-Leute
_nicht_ gesagt haben 'wir haben alles getestet und es ist okay' sondern
das gerade diese Leute wußten das die Qualität noch etwas 'wackelig' ist
und deshalb gerne länger getestet hätten. Einzig hat sich das nicht
durchgesetzt.


Gruß
Jörg


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