Kornelia Lubke schrieb: >> Es ist einfach >> nicht so toll, wenn meine Tante mehrfach einen Kurs an der VHS >> buchen muss, um dann zu können, was sie früher mit der >> Schreibmaschine schaffte. > > Moment mal, schließlich sind auf der Schreibmaschine alle Buchstaben zu > sehen, auch das F für Fett oder andere KLEINE Funktiönchen, falls diese > überhaupt vorhanden sind, sind deutlich gekennzeichnet. Für das Löschen > von fehlerhaften Textstellen hat diese Schreibmaschine hoffentlich schon > ein Korrekturband, wenn nicht, nimmt man Tipp-Ex oder wie das sonst > heißt. Speichern kann man den Text auf der Schreibmaschine nicht (es sein > denn, es ist eine elektrische, dann kann man wenigstens eine Zeile > speichern vor dem Drucken). Der Vergleich mit der Schreibmaschine hinkt > doch sehr, denn in Bezug auf ein Textverarbeitungsprogramm ist eine > Schreibmaschine doch sehr spartanisch mit Funktionen bestückt.
ACK Wer die Einfachheit der Bedienbarkeit (und des Funktionsumfangs) einer Schreibmaschine wünscht, sollte einen Editor wie Notepad benutzen. Das sage ich ohne Ironie oder Überheblichkeit. Für manche Aufgaben stimmt die Zeitbilanz bei diesem Werkzeug perfekt. Ansonsten teile ich die grundlegende Kritik an der Überladenheit mit Merkmalen und der Überladenheit an Wegen/ Pfaden/ Bedienweisen zu einer Funktion. Hier ist aus früheren Postings vielleicht einigen bekannt, welche Lösung ich für die nützlichste (und pädagogisch wertvollste ;) für Normalanwender halte: Eine OOo-Writer-Basisversion, die per Default nach der Installation überhaupt /keine einzige harte/ Formatierung erlaubt und stets nur /zwei/ Wege zu einer Funktion bietet: ein Tastenkürzel und einen Menübefehl Eine ausdruckbarer mehrfarbiger Spicker für die Tastenkürzel wird mitgeliefert. Diverse fortgeschrittene Funktionen wären in der Basis-Version "ausgeblendet", also im Menü nicht zugänglich. Der Anwender müsste diese Funktionen bei Bedarf aktiv und explizit "aktivieren". Es könnte darüber nachgedacht werden, ob man zur Aktivierung bestimmter sehr fortgeschrittener Funktionen oder für Funktionen für sehr kleine Anwendergruppen "Module" herunterladen muss. Also genau das Prinzip, welches z.B. beim Browswer "Firefox" mit seinen Erweiterungen eingesetzt wird. Aber ich gebe mich nicht den geringsten Illusionen hin: mein eigenes Ideal ist vollkommen unpopulär und besitzt zur Zeit keinerlei Aussicht auf eine Verwirklichung. Falls jemand Usability-Studien kennt, die meinen Vorschlag auf seine Wirksamkeit getestet haben, würde ich mich über Hinweise freuen. Andreas -- Hinweise zur Mailingliste: http://ooowiki.de/MailingListe Wiki zu OpenOffice.org: http://ooowiki.de/ Anworten auf häufige Fragen: http://de.openoffice.org/doc/faq/ Tippsammlung zum Writer: http://borumat.de/openoffice-writer-tipps --------------------------------------------------------------------- To unsubscribe, e-mail: [EMAIL PROTECTED] For additional commands, e-mail: [EMAIL PROTECTED]
