Hallo Johannes,
hallo Liste,

erst mal eine technische Anmerkung voran: Bitte, für ein neues Thema 
auch eine _neue_ Mail anfangen. Hier wurde eine alte Mail gelöscht 
und mit neuem Inhalt versehen. Die Löschaktion löscht jedoch nicht 
die Verwaltungsinformationen der Mail, so dass die intelligenten 
Mailer diesen Thread hier komplett falsch einsortieren.

Was Du hier gemacht hast, ist Thread-Hijacking 
(http://www.eschkitai.de/linux/thread.html).

Zur Arbeitserleichterung verfügen übrigens die meisten Mailer über 
eine Funktion 'Mail an Mailingliste'. Dann wird die Adresse gleich 
richtig eingetragen und man kann loslegen. Dann stimmen auch die 
Verwaltungsinformationen.

Am Dienstag  3 Januar 2006 13:15 schrieb J.A. Bodwing:

> ~ jeder Download wird mittendrin unterbrochen, dann erscheint ein
> Fenster: Spende von 5 Euro, ja - nein;

*autsch* Halte ich für aufdringlich und daher kontraproduktiv.

Jedes OpenSource-Projekt, das auf gemeinschaftlicher Basis entwickelt 
wird, lebt davon, dass die Mitwirkenden es als _ihr_ Projekt ansehen 
und sich aus diesen Gründen engagieren.

Dabei spielt es keine Rolle, ob jemand 'nur' die users-de mitliest 
und gelegentlich eine Frage beantwortet oder jemand OpenOffice.org 
zu seiner Hauptbeschäftigung erkoren hat. Die gibt es hier auch.

So ein eher platter Spendenaufruf stört dieses Verhältnis.

Daher werden Beiträge in Form von Mitwirkung bevorzugt. Je 
kontinuierlicher, je schärfer das geschieht, desto wirkungsvoller. 
Ja, selbst so etwas eher banales wie Disziplin beim Mailen ist ein 
wirkungsvoller Beitrag, denn wir schreiben alle ins gleiche Archiv, 
das wiederum im Netz archiviert und durchsucht wird. Und diese 
Disziplin erleichtert allen hier das Abarbeiten der immensen 
Mailmenge. (Ich muss zBsp im Moment die Mailinglisten auflaufen 
lassen und kann sie nur en bloc überfliegen, das ist ordentliches 
Threading ein Muss).

Ansonsten kann man Entwickler, Mitwirkende auch individuell 
unterstützen. Ich habe schon von manche Wunschliste eines 
OSS-Entwicklers auf Amazon gesehen und kenne zumindest einen Fall, 
wo ein Mitwirkender während der Arbeit an OOo hätte werkeln dürfen, 
hätte nicht die Wirtschaftsflaute das kleine IT-Unternehmen 
erwischt.

Den erwähnten Verein gibt es auch noch, der hier eine aufnehmende und 
verteilende Funktion übernehmen kann.


Helga

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