Hallo,

ich misch mich mal auch kurz ein (obwohl ich zu LaTex etc nix sagen kann):

Jörg Schmidt wrote:
Ja, sehe ich auch so. Wir haben hier auf der Liste gelegentlich Anfragen
nach OOo-Dokumentvorlagen für Bücher und ich habe dann einerseits den
Eindruck den Leuten ist das Layout wichtiger als der Inhalt und zweitens
wenn es dann für ein Buch schon Eigenlayout sein soll verstehe ich nicht
das sie dann nicht selbst eine Vorlage erstellen (wenn sie die Freiheit
der Vorlagen-/Layoutwahl haben), allein schon um sich in das Programm
einzuarbeiten.
(Außerdem ist mir auch nicht ganz verständlich welcher Verlag keine
Vorgaben machen würde und dem Autor völlig freie Wahl bei der Gestaltung
ließe.)

In der Belletristik ist es normal, daß die Verlage keinerlei Vorgaben machen. Normalerweise möchten sie den Text als doc oder rtf, und sie sind dankbar, wenn die automatische Silbentrennung ausgeschaltet ist und wenn der Text "sauber" formatiert ist - aber da sind sie sicher auch Kummer gewöhnt, das sind meist keine zentralen Punkte. Das Layout macht der Verlag, fertig.

Man muß aber bedenken, daß kaum ein Verlag oder eine Agentur Manuskriptangebote in elektronischer Form akzeptiert. D.h. wenn man ein Ms. anbieten will, muß man sich schon Gedanken darüber machen, wie das Ganze in Papierform aussehen soll. Da ist aber kein ausgetüfteltes Layout verlangt, man sollte nur ein paar Grundregeln einhalten: Schriftgröße mindestens 12 pt., Zeilenabstand eineinhalb, breite Ränder, neuen Absatz mit Einzug anfangen, Seiten numerieren (!!), Überschriften deutlich absetzen etc. Also alles Sachen, die sich problemlos mit OOo einrichten lassen und die eigentlich jeder mühelos zu einer Dokumentvorlage zusammenbauen kann.

Beste Grüße

Barbara

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