Hallo Jörg,

Jörg Schmidt schrieb:

Ich müsste mich schwer täuschen, aber meines Wissens dringt keines
der Bücher mehr als rudimentär bis zur Programmierung im Modul Base
vor.

Und was fehlt Dir?
...
Das Buch von Thomas enthält darüber hinaus IMHO auch hinreichend
Material zum Datenbankzugriff (das von Martin übrigens einiges)

Ich habe mir diese Bücher nicht besorgt, weil ich eben genau diese datenbankbezogenen Themen bräuchte, aber nach allem, was man erkennen kann, ohne die Bücher gekauft zu haben, davon nicht viel behandelt wird.

Ich habe sämtliche Beispiele aus dem Buch von Martin heruntergeladen. Darunter sind genau drei ODB-Files, wovon nur eines ein einziges Formular enthält und dieses enthält keinerlei Code. Daher nahm ich an, dass zum Thema Programmierung für Datenbanken nicht viel in dem Buch drinsteht.

Das Buch von Thomas behandelt laut Inhaltsverzeichnis Datenbanken auf 27 von 650 Seiten. Daher meine geäußerte Vermutung, dass das Thema auch dort nur rudimentär behandelt wird.

Das Programmierhandbuch von SUN habe ich mir ausgedruckt. Die nur 10 Seiten über Datenbanken sind naturgemäß nur ein erster Einstieg.

Selbes gilt für das Buch von Andrew.

Das http://www.pitonyak.org/database/AndrewBase.odt kannte ich noch nicht und ist das Ausführlichste und Tiefgehendste, was ich bisher gesehen habe. Großen Dank für den Hinweis!

Was weiterhin fehlt, ist ein Kompendium zur Datenbankprogrammierung mit OOo. Nein, ich bemängle das nicht, weil ich weiß, dass sowas nicht vom Himmel fällt. Aber ich stelle dies nüchtern als Tatsache fest.

Bitte, bitte, dass hier kein Missverständnis aufkommt. Ich urteile nicht über die genannten Bücher. Das steht mir nicht zu und ich glaube schon, dass diese gut sind. Aber es geht hier doch darum, dass jemand, der sich leider nicht mehr meldet, eine offenbar komplexere MS-Access-Anwendung auf OOo portieren will. Alles was ich dazu sage, ist, dass dies generell schwierig und zeitaufwändig ist und dass die dazu erforderliche Dokumentation nicht oder nicht in der vom Access-Entwickler gewohnten Form, Tiefe und Ausführlichkeit vorhanden ist. IMHO ist aus wirtschaftlichen Gründen daher bei so einem Vorhaben Vorsicht geboten. Aus technisch- wissenschaftlich- akademischen Gründen finde ich das Vorhaben hochinteressant. Umso mehr bedaure ich, dass sich der OP nicht mehr meldet.

Gruß

Stefan

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