Hallo, Jörg, Am Montag, 14. August 2006 12:20 schrieb Jörg Schmidt: >... > Wilhelm Boltz schrieb: > > > Also ehe Bremen und Niedersachsen gegenseitig ausmachen wer da > > > nun die Bringeschuld hat, sage ich mal Niedersachsen sollte als > > > PDF speichern und gut ist. > > > > Ach so? Und wenn die in Bremen nur Polnisch-Platt rückwärts können, > > müssen die Niedersachsen das alles übersetzen, obwohl wir uns auf > > Deutsch verständigt haben? > > Nein, ganz sicher nicht.
Dann sind wir uns einig. > > > Ich sehe das definitiv anders! > > Ja, nur wie denn? Schleunig sollte Bremen zu Programmen wechseln, die den Standard "können" - also wohl zu OpenOffice ;-) Das reduziert dann vielleicht sogar die Lasten im Finanzausgleich :-) > ... > Verglichen mit Oberen hieße das: > Niedersachsen verwendet das ODF weil man sich darauf verständigt hat. > Nur ist das so? Ich kann es mir nicht vorstellen, denn welchen Grund > hätte Bremen einer Verständigung zuzustimmen in dessen Ergebnis sie > Dokumente in einem Format bekommen welches sie nicht lesen können? > Hätte hingegen Bremen einer solchen Verständigung zugestimmt, naja > dann wären sie selbst schuld. Bloß ich weiß nicht ob es eine > Verständigung gab. Entspricht ODF nicht jetzt einer ISO-Norm? Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die Bremer damals zugestimmt haben, als beschlossen wurde, alle reden sächsisch (Lutherbibel -> sächsische Kanzleisprache). > ... > Besteht das Problem hingegen ... > Niedersachsen entstehen dadurch keine Probleme, denn nur auf einen > Button zu klicken kann ja kein Problem sein und da Bremen nur Lesen > will ist ohnehin PDF das Format der Wahl, denn wenn keine > Bearbeitbarkeit nötig ist ist ein Office-Format, wegen möglicher > Risiken, immer zweite Wahl. Dokumente in PDF kann man eben nicht weiter bearbeiten, für meinen Geschmack ist das reichlich unpraktisch, aber das mag Bremer nicht interessieren. Doch wieviel Terabyte zusätzlichen Speicher braucht Niedersachsen dann wohl für Bremen? Deshalb kann die Lösung nur darin bestehen, dem Marktführer die Ignoranz (oder Arroganz?) anzukreiden, die ihn hindert, Filter für OpenOffice bzw. ODF zu liefern, am besten in Dollar und Cent ausgedrückt, indem man zu OpenOffice wechselt. >. ... Zumal auch sachlich das ODF als > ISO-zertifiziertes Format noch nicht praktisch die Eigenschaften hat, > die es haben sollte. Es sollte nämlich von allen Programmen die es > lesen/schreiben können (bzw. das vorgeben) gleich behandelt werden, > nur gerade das ist noch nicht der FAll (siehe z.B. Artikel in C't > 17/2006). Das wusste ich noch nicht, aber das ändert doch nix. > ... Man kann also gerne sagen 'verwendet ODF um zu unterstützen > das das Format bzw. dessen Marktdurchdringung vorankommt' aber zu > sagen man soll ODF verwenden weil das jeder lesen kann ist dann nicht > gerechtfertigt wenn das geschieht um zu sagen es gäbe soviele > Programme die das könnten, das ist _derzeitig_ in Praxis noch nicht > der Fall wenn es um exakt gleiche Wiedergabe geht, die ja Ziel ist. Mir geht darum, dass marktbeherrschende Stellungen missbraucht werden: Es mag ja sein, dass der Marktführer nicht arrogant, sondern ignorant ist und deshalb keine Filter für andere Formate hat. Aber die Kosten, die dadurch entstehen, sollten nicht Dritte tragen müssen. Gruß Willi --------------------------------------------------------------------- To unsubscribe, e-mail: [EMAIL PROTECTED] For additional commands, e-mail: [EMAIL PROTECTED]
