Hallo,

Malte Obermayr schrieb:
>> Stimmt! Das ist genauso frech wie die Aktion des Senders HSE vor ca. 2 
>> Jahren, die tatsächlich eine CD mit OOo und Moz.-Firefox als 100% 
>> Microsoft-kompatiblen MS-Office-Ersatz angeboten hatten.
>>     
> hab vorher an den Verlag in Bonn eine mail geschrieben wie die kostenlose 
> Version von OpenOffice vereinbar mit der kostenpflichtigen Nutzung der 
> Supportliste von dem Verlag ist - mal sehen was mir geantwortet wird.
>   
ich denke schon, dass GPL / LGPL mit kostenpflichtigem Support vereinbar
ist. Es gibt ja auch kostenpflichtige Bücher über OpenOffice usw; mit
dem offenen Quellcode soll ja vor Allem erreicht werden, dass niemand
für die verwendeten Ideen Geld verlangen kann. (Natürlich noch mehr,
aber ich denke dass dies in der Zeit von Softwarepatenten doch recht
wichtig ist.) Daher ist es ja z.B. bei Debian auch ausdrücklich erlaubt,
eine Aufwandsentschädigung (Standard waren 10 EUR) für das Brennen von
Debian auf CD + Versand zu kassieren. (wobei Geld(CD-Rohling + Versand)
< Aufwandsentschädigung)

Das, was mich an der Werbung schon eher stört, ist, dass in der Werbung
nicht wirklich heraus kommt, das OpenImpuls mit der Weiterentwicklung
von OpenOffice nichts zu tun hat, sowie dass nicht auf die Internetseite
von http://de.openoffice.org hingewiesen wird.

Denn dort könnte der Interessent ja von selbst erkennen, dass es
kostenlose Supportmailinglisten gibt. Das OpenImpuls selbst nicht diese
Mailingliste hier bewerben wird, finde ich nicht unverschämt. Dort gibt
es halt Leute, die den Support beruflich betreiben möchten, was i.B. für
Unternehmen, welche OpenOffice einsetzen möchten, denke ich durchaus in
Ordnung ist.

Mit freundlichen Grüßen,
  Michael Braun

Attachment: smime.p7s
Description: S/MIME Cryptographic Signature

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