Hallo Stefan,

> Hallo Lothar,
>
> hast Du den Thread gelesen?
>
> Lothar Schindler schrieb:
> > Da kann man mal wieder sehen wie falsche Bedienung und der Unwille
> > von Usern etwas zu lernen und andere als eingefahrene Wege zu
> > nutzen für den Vorreiter MS arbeiten.
>
> Im Prinzip stimme ich Dir voll zu. Im konkreten Fall aber nicht.
>
> Ich bin ein Anhänger von OOo. Aber in diesem Fall handelt es sich
> nicht darum, dass man die mit Excel eingefahrenen Wege verlassen
> müsste. Vielmehr fehlt hier dem OOo objektiv bei weitem die Funktion
> und Usability, die von Excel vorgeführt wird. Manche Dinge gehen gar
> nicht. Andere sind umständlich.

Ich möchte hier mal den Standpunkt der Simplizisten (oder wie man uns 
auch immer nennen mag) vertreten:

Mich nervt es ungemein, wenn Excel mal wieder zu erkennen versucht, ob 
die zu sortierende Liste Überschriften hat oder nicht. Gelegentlich 
vergesse ich es zu überprüfen und falle auf die Nase. Ähnlich geht es 
mir, wenn ich aus Bequemlichkeit eine Reihe von Spalten von rechts nach 
links markiere, aber nach der ersten sortieren möchte.

Aus diesem Grund bin ich für ein verlässliches Verhalten von Programmen. 
Das sieht bei einer Tabellenkalkulation so aus: Ein Bereich wir zum 
sortieren markiert, dann...

a) Hat das Programm keine nervigen Fragen zu stellen (soll der Bereich 
erweitert werden?). Ich sollte wissen was ich tue.

b) Als erstes Sortierkriterium sollte die erste Spalte eingetragen sein. 
So weiss ich 100%ig, welche Sortierung (ohne mein eingreifen) 
vorgenommen wird. Ggf. könnte man benannten Bereichen eine eigene 
Sortierung gönnen ;-)

c) Ob der Bereich Überschriften hat, lege ich mit einem Klick selber 
fest. Auch hier ist es wichtig, dass ich mich auf die entsprechende 
Einstellung verlassen kann, ohne das eigens prüfen zu müssen.

Es mag sein, dass viele Leute gerne ein "intelligentes" Verhalten haben 
möchten, aber nach über 30 Jahren Arbeit mit den verschiedensten 
Systemen muss ich sagen: Das wird schon deswegen nichts, weil viele 
Leute unterschiedliche Auffassungen davon haben, was ein Programm in 
welcher Situation tun sollte. Ich für mein Teil möchte mittlerweile 
Programme, die exakt, vorhersehbar (und manchmal stur) exakt das 
machen, was ich ihnen sage und nicht was sie "glauben", dass ich 
möchte.

Versteh´ mich nicht falsch: Ich kann auch deinen Standpunkt durchaus 
nachvollziehen. Aber ich gebe folgendes zu bedenken: Ein 
"intelligentes" Verhalten, dass dem jeweiligen Anwendungszweck gerecht 
wird, kannst du durch zusätzliche Programmierung hinzufügen. 
Unerwünschtes Verhalten durch eine Unmenge eingebauter Automatismen 
abzustellen, erfordert einen enormen Konfigurations-Aufwand, der mich 
bei machen Programmen fast zu Wutanfällen treibt, wenn es nicht 
abzustellen geht ;-)))

Gruß,
Michael 

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