Von: "Martin aus Chemnitz" <[EMAIL PROTECTED]>
Gesendet: Sonntag, 15. Oktober 2006 18:00
Ich benutze die URW GaramondNo8, die man frei bei
:
Bei Verwendung dieser Schriftart ist der Zeilenabstand unter
OpenOffice 2.0.4 ziemlich groß. Mit anderen Windows-Anwendungen (ein
altes Word, Wordpad, alles unter Windows XP) ist der Abstand normal,
also kleiner.
:
Ist dieses Verhalten bei Euch reproduzierbar? Wo liegt der Fehler?
Karl Zeiler schrieb:
das ist kein "Fehler". *Einzeilig* ist kein *definiertes* Maß für den
Zeilenabstand, sondern hat u.a. auch etwas mit Ästhetik zu tun.
Wenn Du besagte Differenzen unterbinden willst, gib doch einfach den
Zeilenabstand in numerischen Werten ein.
"Einzeilig" entspricht in OO und Word einem Zeilenabstand von "100%". Der
Grundwert für diesen Zeilenabstand wird irgendwie aus der Schriftdatei
berechnet. Und meiner Meinung nach sollte OO diesen Wert genauso berechnen wie
Word & Co.
Dass am Durchschuss je nach Schriftart, -größe und Zeilenlänge gedreht werden
muss, um einen gute Typografie zu haben steht auf einem anderen Blatt.
Aber es hat doch nichts mit Ästhetik zu tun, dass ich in OpenOffice 100% und in
Word (ungefähr) 120% Zeilenabstand einstellen muss, um das gleiche Ergebnis zu
erhalten. Windowsprogramme und OO gehen mit der GaramonNo8 unterschiedlich um
und berechnen den Grund-Zeilenabstand unterschiedlich. Und deshalb wird die
gleiche Datei in beiden Programmen sehr unterschiedlich dargestellt. Da nützt
mir auch die Angabe in numerischen Werten nichts. (Ganz davon abgesehen scheint
mein OO auch Zeilenabstände <100% zu ignorieren, so dass ich keinen
ansehnlichen Fließtext erzeugen kann.)
Also meiner Meinung nach ist das doch ein Fehler. Wenn es Absicht ist, dass der
Zeilenabstand anders berechnet wird, so sollte dieser Wert meiner Ansicht nach
zumindest beim Im- und Export von Worddateien umgerechnet werden.
Martin
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