Hi,

Niels Jende schrieb:
[...]
Inwieweit das kritisch ist und/oder ob es hier klärungsbedarf mit OSF
gibt, mögen bitte diejenigen entscheiden die evtl diesbezgl. etwas
ausrichte könn(t)en.

... und auch OSF und die Personen dahinter etwas genauer kennen. Ich würde nicht auf die Schnelle ein Urteil fällen wollen - einzig beruhend auf der Aussage einer sich geprellt fühlenden Kundin, die u.U. auch etwas missverstanden hat.

Das bedeutet aber Recherche und Zeitaufwand ... da reicht ein kurzer Blick auf die Website kaum aus.

Ein Hinweis auf die Seite von OOo ist ja nicht unbedingt etwas Schlechtes; direkt zur users-Mailingliste als 'Support' für dieses Produkt wurde wohl auch nicht verwiesen.

Das eigene, kostenpflichtige 'Support'-Angebot von OSF erscheint mir
allerdings fragwürdig und 'hinterfragungs-würdig'. Sollte vlt. mal jemand mit überflüssigen Euros und einer ganz 'speziellen' Anfrage ausprobieren ... ;-)

Eine Wertung, ob OSF der OpenSource-Sache eher schadet oder dient,
müsste auch deren gesamte (wirtschaftlichen und anderen) Aktivitäten einbeziehen.

Aktivitäten im OpenSource-Bereich, die (auch) betriebliche Gewinne zum
Ziel haben, sollten mM nicht pauschal verdammt werden. Erstens sind sie mit zunehmender Verbreitung der Programme sowieso unvermeidlich, zweitens sind sie doch auch Multiplikatoren z.B. in (mittelständische Wirtschafts-) Bereiche (und zu deren MitarbeiterInnen), die nicht wegen der 'guten Idee' sondern eher wegen knallharter Kalkulation z.B. auch zu OOo finden (könnten). Und eine aktive Community vermag auch hier 'geistig-moralische' Spuren zu hinterlassen.

Deswegen können solche Vertriebe/Verlage objektiv durchaus 'Bündnispartner' für 'die Sache' sein.

Von Firmen, die sich als 'schwarze Schafe' entpuppen, und auf die schnelle Kohle und den Betrug der Käufer aus sind, müsste eine klare Distanzierung erfolgen, die auch in die Öffentlichkeit wirkt (und zur Isolierung dieser Firmen führt). Darauf sollte vlt. gezielter auf dem Markt geachtet und recherchiert werden. So könnte Schaden am Produkt OOo und an Interessenten besser abgewendet werden.

Wirksame Ideen und Strukturen dazu müssten evtl. innerhalb der Community noch entwickelt werden (weiß nicht, welche Ansätze und Praktiken es dazu gibt); aber Mailinglisten, Newsgroups, Foren ... haben schon das gewisse Etwas, um aus einem 'Funken' einen schönen 'Steppenbrand' entstehen zu lassen ... dazu Nutzung der einschlägigen Zeitschriften/Magazine, Blogs ... die Ausschöpfung rechtlicher Maßnahmen ... Koordination mit anderen betroffenen Communities ...

nun ja - es müssen halt, wie immer und überall, welche gefunden werden, die entsprechendes Know-how mitbringen/sich aneignen und die 'es machen' (oder gibt es die bereits?) ...

Nur mal noch kurz die Gedanken gelüftet -
Manfred


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