Hallo Hennig, Henning Plix schrieb: > > Du hast eine Einstellung im Betriebssystem die Probleme bereitet, > > richtig, > > falsch!
und was dann? Es gibt Betriebssystem und Anwendungsprogramme, wenn es das Betriebssystem nicht ist wäre es ein Anwendungsprogramm(?) Ich fürchte hier ist in großes Mißverständnis und wir reden über verschiedene Dinge obwohl mir selbst dann unklar ist unter welchen Umständen das was Du schreibst zuträfe. In jedem modernen Betriebssystem (zu seligen Dos-Zeiten war das noch etwas anders) kommuniziert Anwendungssoftware nicht mehr direkt mit der Systemhardware sondern ausschließlich über das Betriebssystem (incl. Treiber). Obwohl das also üblicherweise garkein Anwendungsprogramm versuchen würde an Betriebssystem und Treibern vorbei mit der Hardware zu kommunizieren, ist es bei den moderneren Windows-Versionen so, das der Versuch eines solchen Zugriffs üblicherweise sogar aktiv geblockt wird. Ich kann mir nicht vorstellen das auf einem normalen Endbenutzer-Linux die Situation völlig anders wäre. > Es ist nichts zu "klären", es sind nur die vom X-Server > offenbar korrekt > gesetzten dpi-Werte zu verwenden; also erstens (und ich glaube das kann ich auch als Nicht-Linuxer sagen) ist der X-Server ein Teil des Betriebssystems und zweitens egal ob er das ist oder nicht kann er sicher nicht ohne Treiber mit der Hardware kommunizieren (allenfalls wenn Du Werte manuell einträgst, denn das geht unter Linux glaube ich) und das muß er, denn er braucht fürs Tätigwerden die Werte der Hardware, die also gelesen werden müssen > wie Nicolas schrieb, wird > das z.B. von gimp > korrekt gemacht. Naja, nun ist ja eine Vermutung noch kein Tatsachenbericht. In Gimp findet eine 'Rekalibrierung' statt (GIMP nennt es Kalibrierung), und ich habe keine Lust hier um Begriffe zu feilschen, nur eines: > Mit "Treibern" hat das ohnehin nix zu tun. > [...] > ??? Das ist - auch wenn es hier um Linux geht - letztlich > doch keine Frage des > Betriebssystems. auch GIMP führt seine Aktivitäten nicht ohne Mitwirkung von Treibern und Betriebssystem durch. > Also scheint es ja möglich zu sein, dass ein > Anwendungsprogramm diese Daten ausliest und verwendet, statt > sich darüber > hinwegzusetzen und zu machen was es will. Das ist definitiv > kein Problem des > Betriebssystems, sondern des entsprechenden Anwendungsprogramms. Nein, wirklich nicht. Hier ist ein Programm (GIMP) das über eine Funktion zur Rekalibrierung bestimmter Einstellungen verfügt, das hat doch aber nicht damit zu tun das diese Einstellungen normalerweise bereits im Betriebssystem richtig sein sollten. Es ist nicht der Normalfall das Anwendungsprogramme Einstellungen korrigieren die in Betriebssystem falsch vorgenommen wurden und eigentlich dort hätten richtig sein sollen. (über "richtig" und "falsch" kann man hier ggf. diskutieren, nur ich halte es für den Normalfall (=richtig) auf einem Bildschirm eine Auflösung zu benutzen deren Seitenverhältnis mit dem physischen Seitenverhältnis des Monitors korrespondiert) Und man kann das auch nicht zum Normalfall machen (=alle Programe sollten sich so verhalten wie GIMP) weil das im Umkehrschluss heißt Du könntest auf Systemebene beliebige Werte einstellen, da ja jedes Programm die Einstellung auf Grundlage der bestehenden Werte korrigiert. Das bei Linux Vieles möglich ist ist ja unbestritten, nur der Normalfall in einer üblichen Endbenutzerdistribution dürfte auch da sein: Anwendungsprogramm --> Betriebssystem --> Treiber --> Hardware und nicht: Anwendungsprogramm --> Hardware in Windows ist das ganz sicher so. (im Übrigen ist das Schema natürlich ungenau, weil stark vereinfacht auch weil Treiber eigentlich bereits in dem Begriff Betriebssystem inbegriffen sind) Gruß Jörg --------------------------------------------------------------------- To unsubscribe, e-mail: [EMAIL PROTECTED] For additional commands, e-mail: [EMAIL PROTECTED]
