Hi,

Paul Neumann schrieb:

Nein, das ist unvermeidbar. Lies noch einmal meine Mail im Zusammenhang,
du hast da was falsch verstanden, glaube ich. Ich finde ja auch, dass
eine Parallelinstallation möglich sein sollte (und de facto ist sie es),
nur sollte die Systemintegration bei der "alten" Version verbleiben,
nicht von der neu installierten Testversion "gekapert" werden.

Kann es sein, daß wir nur noch eineinander vorbei reden?
Das ist alles schon längst geklärt. Neue Version als Portable ist die Lösung, weil die alte dann erhalten bleibt.
Das ist kein Problem, sonder einzig, daß man's zu spät erfährt.

Dann jetzt mal ein pragmatischer Vorschlag:
Technisch gibt es ja die Möglichkeit zur Parallelinstallation (ohne Systemintegration) bereits. (Entpacken und Setup -a) Da das eigentliche Setup bei uns durch einen NSIS-Wrapper gekapselt ist ... durch diesen entpackt und nachher gestartet wird, wäre dort ein punkt, um einzugreifen. D.h. man könnte im ersten Installationsschritt die Möglichkeit zulassen, eine "Parallelinstallation" ohne Systemintegration zu starten (NSIS startet dann nicht einfach setup, sondern setup -a). Technisch sollte das trivial sein. (Eine Parallinstallation im eigentlichen Setup zu ermöglichen - durch Auswahl des Benutzerdefinierten Setups dürfte hingegen nicht ganz einfach sein).

Problematisch aus meiner Sicht ist aber, wie ich dem Anwender erkläre, was da passiert, ohne ihn zu verunsichern. Für ein normales Setup sollte der Hinweis genügen, dass eine vorhandene Version ersetzt wird.

Wie erkläre ich aber, was bei der Parallelinstallation passiert?
- dass dann keine Systemintegration verfügbar ist
- dass für volle Funktionsfähigkeit das reguläre Setup erneut ausgeführt werden muss - dass bei den Folgenden Installationsschritten auf keinen Fall in das Verzeichnis der vorhandenen Version installiert werden darf - dass sich produktive und "Testversion" ein gemeinsames Verzeichnis für die Konfigurationsdaten teilen (bzw. ..ist es in diesem Fall evtl. notwendig genau das zu verhindern? Wenn ja, muss ich darauf hinweisen?)

Das ist einfach ein Usability-Problem, was geklärt werden müsste. Und .. es gab auch Anwender, die kritisiert haben, dass man bei der Installation überhaupt mehr als einen Button drücken muss. Deren expliziter Wunsch war, dass nach dem Start des Installers maximal ein Fortschrittsbalken und nachher eine Fertigmeldung erscheint. Ich finde nur leider die entsprechende Diskussion nicht mehr.

Irgendwie müssen wir einen Weg finden, mit dem der grossteil der Anwender einigermassen zufrieden ist.

André

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