Hallo Mathias,
> Hallo Michael,
>
> Michael Höhne wrote:
> > 115: Plattenplatz:159MB / Neu gestarteter Writer:27MB
> > 21: Plattenplatz:251MB / Neu gestarteter Writer:37MB
>
> Das stimmt, auf schwachen Systemen kann das einen Unterschied machen.
> Ich kann deine Zahlen über den RAM-Verbrauch aber zumindest unter
> Windows und mit StarOffice7 und StarOffice8 nicht bestätigen, das
> gibt sich nicht viel.
Ich habe die Zahlen aus dem Taskmanager abgemalt. Unter Linux ist der
Unterschied auch nicht ganz so groß. Beim Plattenplatz macht sich ggf.
der Unterschied zwischen Dateigröße und belegtem Plattenplatz
bemerkbar.
> Viel schlimmer als OOo gleich welcher Version sind im Übrigen die
> Mozilla-basierten Programme.
Wohl wahr: Und nun nehmen wir das mal zusammen: Jemand mit einem älteren
Rechner startet Mozilla Firefox+Thunderbird während er an einem
OOo-Dokument arbeitet. Da können manchmal wenige MB den Unterschied
zwischen "gut brauchbar" und "swappen wie blöde" ausmachen ;-)))
> > Mein Laptop ist ein JVC-Teil im DinA5-Format, auf dem SUSE 10.2
> > incl. KDE 3.5.5 ganz prima läuft. Das Problem ist bei mir aber der
> > Arbeitsspeicher. Der lässt sich nicht über 384MB erweitern. Also
> > nutze ich die 115 wann immer möglich.
>
> Merkwürdig. Ich habe SO8 lange auf einem WinXP mit 330MB Ram ohne
> Probleme benutzt. Hat Linux/KDE eine so schlechte Speicherverwaltung?
Wie gesagt: Es geht nicht um den alleinigen Betrieb. Insgesamt ist das
schon erstaunlich viel, was ich mit der kleinen Kiste gleichzeit machen
kann. Jedes Programm, das seinen Speicherbedarf vergrößert, schränkt
mich aber ein.
> > b) Ich persönlich habe bisher nur 3 Features der 2.1er benutzt: Das
> > BASE-Modul, Die Möglichkeit Grafikelemente in der Kopfzeile zu
> > verankern und sie trotzdem auf die Seite legen zu können, sowie den
> > verbesserten MS-Office-Im/Export.
>
> Klar. Wenn einem die neuen Feature nicht wichtig sind und die
> anderen Vorteile wie bessere Performance und Stabilität (die wir
> anhand der eingesammelten Crash Reports sicher nur abschätzen können,
> aber die Tendenz ist eindeutig), dann fehlen einem die Gründe, jetzt
> schon die 2.x zu benutzen.
Über mangelnde Stabilität kann ich mich nicht beklagen! Entweder bin ich
zu anspruchslos, oder die 115er ist stbiler als ihr glaubt ;-)))
> Irgendwann wird es die aber geben, dafür
> sorgen wir schon, indem wir viele tolle Sachen einbauen. :-)
Wie etwa das BASE-Modul. Ich arbeite in einem großen medizinischen
Institut und administriere mit meiner Kollegin das dortige
Informationssystem, das auf einer Oracle-Datenbank aufsetzt. Leider
sind nicht alle Datenmasken so, wie wir es gerne hätten, da läßt sich
mit den Formularen unter Base viel machen. Einige dieser Formulare
werden sogar schon von Kollegen im Archiv verwendet, denen die
vorhandenen Masken zu wenig Infos anzeigen. Besonders interessant: Vom
alten abgelösten System läuft die Datenbank auch noch, so dass wir auch
auf diese Daten per Base zugreifen können, falls eine Information
benötigt wird, die in das neue System nicht übernommen wurde.
> > Was ich nicht vergessen wollte: Die Benutzeroberfläche erschein mir
> > ebenfalls mit zu vielen Leisten o.ä. "zugemüllt". Auf einem 12"
> > Flachbild bleibt da kaum noch Platz für den eigentlichen Text. Da
> > war die 115 ebenfalls viel sparsamer.
>
> Das kann man aber ändern.
Ist mir klar. Mir ist es aber lieber, wenn die Grundeinstellung eher
minimal ist und ich das für mich "aufbohren" kann.
Vielleicht wäre es möglich, mehrere Schnellkonfigurationen zu
hinterlegen: Minimalist, Standard, Spielkind ;-))
> > Sobald man die
> > neue dann öfter startet als die alte, kann man sich ja langsam an
> > den Gedanken gewöhnen, die alte Version zu entfernen.
>
> Klar kann man das machen. Wobei ich es für Verschwendung von Zeit und
> Plattenplatz halte, beide Versionen länger als nur ein paar Tage
> nebeneinander zu benutzen.
Sehe ich nicht so. Ich verwende für manche Aufgaben sogar noch das gute
alte Finalwriter unter AmigaOS (emuliert mit UAE). Das Teil hat einige
nette Features, die ich immer noch gerne nutze. Was Software angeht,
bin ich Minimalist: Immer genau die Software verwenden, die das tut was
ich möchte.
> Der Ausgangspunkt der Diskussion war aber nicht, ob man eine
> "bewährte" Version weiter benutzen soll, sondern welche Version man
> jemandem, der ein System aufsetzen will, empfehlen soll. Wer sich
> noch nicht an die alte Version so stark gewöhnt hat, dass er sich
> nicht an das veränderte GUI gewöhnen kann und der kein archaisches
> System verwendet, der hat IMHO wenig Gründe, nicht die 2.x
> einzusetzen.
Es gibt noch eine Menge Leute, die mit uralten Kisten ausgestattet sind
und sich auch nicht neueres Leisten können. Dort bin ich immer froh,
wenn ich ihnen mit der passenden "archaischen" Software helfen kann.
Zudem würde aber doch noch 2 weitere Gesichtspunkte werten:
Ist der Fragende selber "Minimalist"?
Wie sieht es mit der Erfahrung aus?
Nach meiner eigenen Beobachtung (ca. 3x die Woche: Du kennst dich doch
mit Computern aus, kannst du nicht mal bei mir vorbeikommen und ...)
kann man komplette Neulinge sehr leicht mit vielen Schaltflächen
etc. "erschlagen". In diesen Fällen habe ich ebenfalls beide Versionen
installiert und die 115 mit meinen Minimal-Einstellungen ausgerüstet.
Interessanterweise sind einige sogar bei der minimalistischen 115er
geblieben. Das sind besonders diejenigen, die in der Hauptsache lange
bilderlose Texte editieren.
Ich selber werde sicher irgendwann komplett auf die 2er umsteigen, aber
erst, wenn ich die Zeit habe, mich sehr eingehend mit dem "Umbau" auf
meine Bedürfnisse zu beschäftigen. Außerdem wäre ich dann sehr <Drohung
ein> _sehr_ ärgerlich, wenn die stundenlangen Konfigurationsorgien dann
irgendwann umsonst gewesen wären, weil eine neuere Version die
entsprechenden Datein nicht mehr verstehen würde <Drohung aus> ;-))
Insofern ist der Stillstand der Entwicklung bei der 115 dann auch ein
Argument: Es ist wie es ist!
Gruß,
Michael
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