Hallo,
Heinz Teucher schrieb:
> Hast Du eine Ahnung, weshalb nicht 0 oder -1 zurückgegeben wird?
Weil das unlogisch wäre, denn auf eine unzulässige Frage kann es keine
Antwort geben.
Die Formel:
FINDEN("x";A1)
'fragt' nämlich /nicht/: befindet sich in A1 ein "x" und falls ja wie
ist dessen Position, sondern sie fragt nur wie die Position des "x" ist,
was eine unzulässige Frage ist wenn x garnicht existiert.
Auf eine solche Frage kann aber die Antwort nur zum Ausdruck bringen das
die Frage falsch war und sie kann nicht die falsche/unzutreffende Frage
/inhaltlich/ beantworten.
Ohne Zweifel wäre es hingegen möglich 0 oder -1 als äquivalenten
Ausdruck der Kennzeichnung der Fehlerhaftigkeit der Frage zu verwenden,
nur führt das ohne Not dazu das Information verlorengeht.
Die Rückgabe eines Fehlers in Form einer 0 oder -1 enthält doch weniger
Information wie die Rückgabe eines bestimmten Fehlertyps wie es hier mit
"#WERT!" (= Fehlertyp 519) geschieht.
Der Punkt ist einfach der das ich diese Information benutzen kann (nicht
muß), z.B.:
=WENN(FEHLERTYP(FINDEN("x";A1))=519;1)
was ich bei 0 oder -1 nicht könnte.
> Das
> würde doch das Handling erleichtern, oder?
Die Rückgabe des Fehlertyps ist vielleicht schlimmstenfalls überflüssig,
jedoch erschwert sie nicht das Handling. Das ist nämlich die Summe aller
Fälle und nicht nur ein Einzelfall(*).
Beispiel:
Ich stehe auf dem Bahnsteig und ein Zug verspätet sich. Die Ansage kann
nun lauten 'Der Zug verspätet sich.' oder sie kann lauten 'Der Zug
verspätet sich, weil ...' Das "weil" ist u.U. nützlich, aber
schlimmstenfalls überflüssig, jedoch niemals schlechter als der Ausdruck
ohne "weil".
(*)
Wobei es genau für diesen Einzelfall ja eine Lösung
gibt -->benutzerdefinierte Funktion.
Gruß
Jörg
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