Hallo Matthias, *,

2008/7/20 Matthias Müller <[EMAIL PROTECTED]>:
> Am Donnerstag, 17. Juli 2008 21:39 schrieb dieter:
> snip
>> Hallo Frank, ich schreibe auch mit deutscher Tastatur und benötige
>> zuweilen das ñ.  Mach es doch einfach, schnell und flexibel  mit der
>> ASCII  Codierung: Bei mir ist das "Alt+164", bei Dir wäre das
>> "Alt+155"(Kleinbuchstabe) oder "Alt+157" (Großbuchstabe). Die
>> ASCII-Codenummern findest Du überall im Internet.
> Es gibt eine Betriebssystemwelt neben Windows!
>
> Das funktioniert definitiv nur unter Windows. Nicht unter Mac und nicht unter
> Linux.

Stimmt. Dafür gibt es unter Linux/GTK aber die Eingabemöglickeit von
Unicode-Zeichen mittels
<ctrl>+<shift>+U dann den Zeichencode, mit <enter> abschließen.
Aber das ist in den seltensten Fällen nötig, denn es gibt auch sowas
wie eine Compose Taste, Deadkeys sowieso und natürlich auch die
Modifikation mittels mode-shift (alt_gr).

Beispiel: compose, dann -, dann n gibt ñ oder compose, dann , dann c
gibt ç (Reihenfolge nach Compose meist egal)
oder  per deadkey (gleichzeitig Kombination mit mode-shift bei deutschem Layout)
<alt_gr>und <+>, (das ist eine tote Tilde, es passiert also noch
nichts am Bildschirm), dann n und man bekommt wieder das ñ.
Das Tastaturlayout kann man nach belieben modifizieren und sich auch
das ø auf eine entsprechende Taste legen (ist meist schon per default
auf <modeshift/alt_gr>+o)

> Das ist die Lösung über ein Makro wesentlich betriebsystemüber-
> greifender.

Da die wenigsten aber zwischen mehereren Betriebssystemen hin-und
herspringen, wohl aber zwischen mehreren Anwendungen auf demselben
Rechner, macht eine programmunabhängige Lösung wesentlich mehr Sinn.
Auch unter Windows kann man mehrere Tastaturlayouts verwenden, und man
kann sich auch sein eigenes erstellen/ein bestehendes modifzieren:
http://www.pcwelt.de/know-how/tipps_tricks/betriebssysteme/windows/allgemein/104410/
(fertiges Keyboard-Layout)
http://www.microsoft.com/globaldev/tools/msklc.mspx
(Layout-Editor von Microsoft)

> Alternative wäre noch ein Wechsel zu Unicode mit einem
> entsprechenden Zeichensatz.

Oha, wieder eine geballte Portion Halbwissen...
Einen nicht-unicode Font zu verwenden wäre genau das Gegenteil (und
überhaupt nicht zu empfehlen).
Wer nicht von vornherein Unicode und einen entsprechenden Zeichensatz
in OOo verwendet macht was grundlegend falsch, bzw. sollte genau
wissen, was er tut.

ciao
Christian

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