Hallo
Wolfgang Kobel schrieb:
Hallo Ernst, und an allen die sich mein Problem angenommen haben.
Dein Tipp ist gut, und so habe ich es auch gemacht. Allerdings ist mein
Thema generell nicht verstanden worden. Da es mir nicht um
ein bestimmtes Dokument gegangen ist, sondern um ein generelles Problem.
Denn das mit F11 war mir bekannt. Worum es mir im eigentlichen
Kern gegangen ist, ist eigentlich der, dass ich erreichen möchte / muß,
wenn ich ein neues Dokument öffne und ich in Spalte 1A dass Datum 00.00.0000
schreibe, und ich wechsel anschließend in Spalte 1B, dass meine Spalte so
verbleibt, wie ich sie eingeben habe. In zwei Tagen öffne ich ein neues
Tabellendokument, und dann muß die Spalte 1A wieder mit dem Datum
00.00.0000 beginnen und auch bleiben, genauso, wie es ja im Writer auch ist,
ich stelle mir die Schrift ein zb Arial, mit einem Größenwert von 14 ein.
Diese Werte bleiben konstant erhalten, bis ich sie ändere. Egal wann ich ein
neues Dokument öffne. Dass muß doch in Calc auch zu lösen sein?
Wenn ich die diversen Antworten lese, dann frage ich mich langsam, ob
wir nicht aneinander vorbei schreiben. Und - vor allem - ob wirklich
alle, die hier schreiben, das Konzept der Vorlagen - *die* grosse Stärke
von OOo - begriffen haben. Es gibt eine mindestens 3-stufige (in Writer
gar vierstufige) Hierarchie von Vorlagen (was ich meinen Schülern
verzweifelt beizubringen suche ;-( , denn allen Unkenrufen zum Trotz
geht's mit einigen Abstrichen auch beim Konkurrenzprodukt aus Redmont,
wenn man will):
* Dokumentvorlagen betreffen alles, was ein gesamtes Dokument
anbelangt. Hintergedanke: ein Brief braucht andere
Formateinstellungen als eine Seminararbeit oder eine persönliche
Einladungskarte für ein Fest; eine Budgettabelle braucht andere
Formateinstellungen als ein Buchungsjournal, ein
Arbeitszeiterfassungsformular oder ein Kalender. Fazit: ich lege
die jeweiligen Formate fest und speichere das Ganze als
(Dokument-)Vorlage ab. Muss ich nun ein neues Dokument erstellen -
z.B. für einen neuen Monat ein blankes Ausgabenjournal - dann
öffne ich die entsprechende Vorlage und habe alles drin, was ich
brauche: die Zellen sind mit den richtigen Formaten belegt, die
Spalten haben die richtige Breite, Hintergründe die richtigen
Farben, Vorgabewerte sind schon drin, ebenso Berechnungsformeln,
usw. usf. Kurz: ich gebe die benötigten Daten ein, schon habe ich
das richtige Resultat. Um die Formatierung muss ich mich (fast)
nicht mehr kümmern.
* Dann gibt es Bereichsvorlagen, wie ich sie nenne: in Writer sind
es die Absatzvorlagen, in Calc die Zellvorlagen, usw. Damit kann
ich ganze Bereiche (eben Absätze, Zellen, ...) einheitlich
formatieren.
* Schliesslich gibt es die Objektvorlagen: Zeichenvorlagen,
Rahmenvorlagen, ... womit ich einzelne Objekte (darunter gehören
auch Buchstaben oder Buchstabengruppen) individuell formatieren kann.
* Als Spezialität kommen bei Writer noch die Seitenvorlagen dazu, in
ihrer Stellung zwischen Dokument- und Abschnittsvorlagen.
Wolfgang, Deine Lösung besteht vermutlich - wenn ich Dein Problem
verstanden habe - darin, eine geeignete Dokumentvorlage in Calc (Endung
*.ots) zu erstellen. Jedes Mal, wenn Du eine neue Datei erstellen musst,
öffnest Du diese Vorlage (Datei - Neu - Vorlagen und Dokumente ...).
Vorher musst Du Dir aber die Formatierung Deiner Datei gut überlegen,
sie in der Vorlage definieren, die Vorlage speichern und dann sozusagen
"ins Vorlagen-Managementsystem einbinden" (über Datei - Dokumentvorlage
... - Speichern). Dann hast Du genau das, was Du Dir wünschest, wenn ich
Dich richtig verstanden habe. Und lass Dir nicht einreden, die
Formatierung über die Standardvorlage für Zellen vornehmen zu wollen -
auch wenn das jetzt zum dritten Mal wiederholt worden ist: das ist
Quatsch und führt nur zu neuem Frust.
Wenn Du Probleme hast, dann schick mir mal eine Datei an meine PM (bitte
anonymisieren - ich will Dir keine Geheimnisse entlocken), dann kann ich
genauer schauen, was man Dir empfehlen kann.
Uff - eine lange Mail. Damit ist der Thread für mich OT, ich werde
allenfalls noch mit Wolfgang persönlich am konkreten Thema arbeiten,
aber nicht mehr "philosophieren".
Freundlich grüsst
Ernst
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