Danke für die Antworten!
Ich versuche mal, die Informationen zu sortieren:

@ Hallo Michael, -------------------------

> Bitte in Zukunft keine Anhänge an die Liste schicken...
Pardon - bin nicht nur OOo-Einsteiger, sondern auch Mailing-Listen-Einsteiger.
Hab es kapiert und werde mich künftig daran halten.

@ Hallo Frank, ------------------------

> Wenn ich das Dokument in einer OOo 3.1 (deutsch, Windows Server 2003) öffne,
> hab ich sehr wohl den Menüpunkt "Extras/Makros migrieren ...".

Auch schon ein Erfolg: Die Antworten bestätigen mir, daß ich nicht an der falschen Stelle gesucht habe.
Womöglich wirklich ein Bug.

> Du hast Dein OOo 3.1 von der offiziellen Seite, ja?
Habe ich. Die erste Version damals ganz offiziell. Das update dann über den Automatismus. Daß an dieser Stelle irgend etwas schief liegt, kann ich mir nicht vorstellen.

@ Hallo Mechtilde -------------------------------------

> Helmut hat event. eine Extension installiert, die auch einen Menü-Eintrag erzeugt.
> Vielleicht wurde auch nur eine zusätzliche Symbolleiste erzeugt.
> Dann gibt es wohl eine entsprechende Datei im User-Verzeichnis und dies
> wird von einer neuen Version nicht überschrieben.

Bei den Extensions habe ich
- irgendwelche fremdsprachigen Wörterbücher gelöscht (weil mich die zugehörigen update-Meldungen genervt haben),
- die deutsche Rechtschreibprüfung behalten,
- die vorlagen_de_opendoc.oxt 1.0.0 neu installiert.

@ Frank + Mechtilde -------------------------------------

Diese Spur, die ihr da verfolgt, kommt mir sehr plausibel vor.
Muß ja irgend etwas sein, das a) mit dem update und b) mit der (Betriebssystem-) Umgebung zu tun hat.

Ich habe tatsächlich sowohl Anpassungen im Menü als auch in den Symbolleisten vorgenommen!

> Basis/share/config/soffice.cfg/modules/dbapp/menubar/menubar.xml.
> Da sollte es einen Eintrag mit ".uno:DBMigrateScripts" geben.
> Wenn nicht, dann hat wohl genau dieses Szenario zugeschlagen.

Da habe ich nachgesehen. DER EINTRAG IST VORHANDEN!
Und zwar genau an der Stelle (hinter .uno:DBDirectSQL und vor dem menuseparator), wo der Menüpunkt auftauchen müßte.

> Issue 101513

Wenn ich das richtig verstanden habe, wird wohl empfohlen, die persönlichen Einstellungen ALLE zurückzusetzen: Holzhammermethode.

Immerhin habe ich die persönliche Datei gefunden:
"...\OpenOffice.org\3\user\config\soffice.cfg\modules\dbapp\menubar\menubar.xml"
DORT FEHLT DER EINTRAG!

Und jetzt drängt sich mir ein Verdacht auf:
Wenn es zweierlei Menüdefinitionen gibt - eine im Programmordner und eine im persönlichen Bereich -, müßten die ja zur run time irgendwie 'gemerged' werden. Denn einerseits will ich die allgemeinen, z.B. durch update aktualisierten Menüdefinitionen mitbekommen, aber andererseits die persönlichen Einstellungen nicht verlieren. Wie funktioniert das?

Oder funktioniert das eben NICHT, und wenn einmal die persönlichen Menüdefinitionen aktiviert sind, wird nur mehr auf diese zugegriffen. Das würde das Verhalten erklären, wie es derzeit ist.

Zum workaround:
Kann ich im persönlichen Bereich einfach die Datei menubar.xml löschen? oder wenigstens nur den tree menubar\menubar.xml oder dbapp\menubar\menubar.xml? Dann muß ich wenigstens nur diese Menüeinstellungen wieder nachvollziehen und habe nicht die Holzhammermethode. Aber probieren trau ich mich nicht...

@ Hallo Robert ---------------------------

> Bei dem Aufbau, den Deine Datenbank hat, bringt Dir allerdings diese Migration vermutlich keine Vorteile.
> Du brauchst ja die Makros nur in dem Formular und nicht außerhalb.

Bin ja gerade erst beim Einsteigen! Ich plane noch weitere Formulare, die auf dieselben Makros zugreifen sollen. Für diese Formulare müßte ich die Makros dann alle kopieren (stimmt doch?). Und weil dann auch noch der Hinweis gekommen ist, dachte ich, bei der Datenbank - und nicht beim Formular - wären die Makros besser aufgehoben.

>  1) alle Informationen Deiner Datenbank in eine einzige Tabelle packst...

Das habe ich noch nicht durchschaut: Was ist der Unterschied zwischen der Datenbankverknüpfung und dem Listenfeld? Den einzigen Unterschied, den ich erkennen kann, ist die Platzersparnis: Im Fall des Listenfelds wird jeweils der komplette Text abgespeichert, im Fall der Verknüpfung nur ein Zeiger in die andere Tabelle. Der Unterschied wird umso wirksamer, je mehr Einträge die Datenbank erhält - wird bei mir wohl nicht so umwerfend sein.

In den Tutorials wird immer die Verknüpfung zitiert, ich dachte, nur aus Prinzipgründen, um die Möglichkeit der Tabellenverknüpfung zu demonstrieren. Denn eine zweite Datenbanktabelle zu generieren, nur um eine definierte Auswahl zu erzeugen, scheint mir mit Kanonen auf Spatzen geschossen. Für welche Anwendungsfälle gibt es sonst das Listenfeld?

> 2) als Datentyp laufend "varchar_ignorecase"

Für die - noch nicht definierten - Abfragen habe ich diesen Typ gewählt. Ich weiß noch nicht, wie das funktioniert, denn bevor ich nicht ein paar Einträge habe, kann ich das mit den Abfragen nicht ausprobieren. Aber ich weiß ganz sicher, daß bei den Abfragen Groß- und Kleinschreibung keine Rolle spielen soll. Hat die Wahl dieses Feldtyps irgendwelche Nachteile?

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Gruß an alle!
Helmut






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