Kulir, Martin schrieb:
> Microsoft hat doch bereits nachgelegt und man kann sich einen
> "kostenlosen" (ja man glaubt es kaum)

Es gibt wahrscheinlich hunderte (große wie kleine) Programme die MS seit
Jahren kostemlos zur Verfügung stellt.

> Dies ist zwar bei weitem nicht der richtige weg

Und der wäre - "wäre" insbesondere eingedenk der Tatsache das wir hier
über Programme rden  die längst fertig waren bevor ODF als Standard
anerkannt war, womit diese also irgendwie nachgerüstet werden mußten.

> aber man
> merkt das Microsoft sich fügt bzw. dieses tun muss.

Stimmt, und mir scheint das ist in einer freien Gesellschaft die sich in
ihrer Wirtschaft nach marktwirtschaftlichen Prinzipien organisiert, der
allgemein bevorzugte Weg, nämlich der das sich eine Firma den Wünschen
des Marktes fügt bzw. das tun muss um nicht unterzugehen.

> Bezüglich offenem Standard und Microsoft ist sicherlich
> folgender Link interessant.
> http://www.linux-community.de/Internal/Artikel/Print-Artikel/L
> inuxUser/2007/10/Bananenrepublik ... bisschen älter aber
> immer noch gut zu lesen.

Es wird eben viel Zeugs zusammen geschrieben, das ist in einer freien
Gesellschaft auch gestattet, notwendig bleibt die kritische eigene
Interpretation solcher Artikel, denn sonst entstehen schnell falsche
Eindrücke.


Wenn ich hier z.B. einmal auf den gerade spontan gefundenen Artikel:
http://www.heise.de/open/Die-Woche-Offene-Standards-im-Grabenkrieg--/art
ikel/139557

verweise, will ich garnicht behaupten das dort nur die reine Wahrheit
stünde, allerdings sind Passagen wie:

"Mittlerweile ist die Lage dagegen recht angespannt, weil sich Microsoft
und die Verfechter der ODF-nutzenden Büropakete gegenseitig mit Schlamm
bewerfen."

von durchaus erfischender Offenheit.



Gruß
Jörg


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