Hallo Ota,
[email protected] schrieb am 19.08.2009 21:56:
4. Memtest habe ich nun laufen lassen, es hat jedoch keine Fehler
gefunden.
Um dennoch ein Problem mit dem RAM auszuschließen:
Den Rechner mal nur abwechslungsweise mit einem 2 GB-Riegel betreiben
und die Datei testen.
Hier ist dann das alte "schwachbrüstige" Netzteil der Verursacher,
das nicht mehr die für alle Komponenten geforderte Leistung bringt.
Oder ein defektes Netzteil!
... Calc + AutoFilter dagegen (ohne
aussergewöhnliche Belastung durch andere geöffneten Programme) führte
nach einem Neustart trotzdem zum Absturz...
OK, die Software läuft eingebettet im Betriebssystem. Hat sie einen
Fehler, fängt das Betriebssystem diesen ab, meldet den Fehler und
beendet die Software.
Windows XP ist ein sehr stabiles BS und der geschilderte Fall sollte
eigentlich nicht eintreten.
Anders ist es, wenn die Software einen Gerätetreiber anspricht, der
entscheidend für die Stabilität des BS ist. Dann meldet Windows im
Bluescreen einen Fehler mit Hinweis auf den Treiber (Bluescreen) und
beendet die Sitzung.
Einen solchen Vorgang kann ich mir von OOo nicht vorstellen.
Ich werde nun einen neuen Versuch starten und das OpenOffice de- und
wieder installieren.
Dann versäume nicht das OOo Anwendungsprofil wegzusichern.
Es liegt unter %APPDATA%\OpenOffice.org\3\
Schnellstarter beenden das Verzeichnis in 3.bak umbenennen. Dort liegen
deine Vorlagen, Makros, Wörterbücher, Extensions... Die kannst du später
in ein neu angelegtes Anwenderprofil kopieren.
Hattest Du da einen bestimmten Treiber im Sinn?
Nein, das sollte dir der Bluescreen verraten.
Ich hatte Tatsächlich
einmal mit einem Laptop das Problem des abrupten Neustarts, wobei
sich dann ein veralteter WLAN-Komponenten-Treiber als Problemquelle
entpuppte. Allerdings war das einfacher herauszufinden, da das
Problem immer beim surfen auftrat und nicht wie hier bei einer ollen
AutoFilter-Funktion und NUR bei dieser...
Das ist das Merkwürdige. Wie oben ausgeführt, hat eine
Anwendungssoftware keinen Zugriff auf die Hardwareebene, nicht mal auf
die Treiberebene. Anforderungen an die Hardware oder einen Treiber läuft
normalerweise immer über den BS-Layer. Vereinfachtes Beispiel:
* Software will etwas auf die Platte Speicher
* Meldung an das Betriebssystem, mit Zeiger auf die Daten
* Betriebssystem sammelt die gemeldeten Daten und gibt einen Befehl an
den Festplattentreiber
* Über einen, für diese Aktion geöffneten, Kanal werden die Daten an die
Festplatte transferiert.
Also nochmals: Eine Anwendung hat niemals das Recht direkt mit der
Hardware zu kommunizieren, ausgenommen Schadprogramme die über Tricks
die darunter liegenden Layer manipulieren. Bootsektorviren, Rootkits
etc. Da wird aber schon das BS und/oder Treiber korrumpiert.
Daher tippe ich nach wie vor auf einen Hardwarefehler.
Hatte das Problem auch schon mit unserem Server und einem defekten
Mainboard, nur die Reboots waren eben nicht von einer ganz bestimmten
Anwendungsaktion abhängig. Das ist hier das merkwürdige Problem.
--
Einen schönen Tag noch.
Mit freundlichem Gruß
Edgar Kuchelmeister
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