Stefan Weigel schrieb:

bitte immer nur eine Frage pro Mail. Ich nehme jetzt mal Bezug auf Dein folgendes Problem:

Wolfgang Jäth schrieb:

Wenn ich einfach 'TT "T", [HH]:MM:SS' formatiere, zeigt er mir als Tag ja 31 statt 1 usw. an, weil OO leider vom 30.12.1899 als Basis ausgeht, statt, was ich sinnvoller gefunden hätte, vom 31.

Der Zahlenformatcode TT liefert die Tagesangabe für einen Zeitpunkt auf dem Zeitstrahl im Sinne eines Datums. Für Deine Erwartung müsste es einen Zahlenformatcode für eine Zeitdauer in Tagen geben.

Genau.

Das wäre in Anlehnung an die eckigen Klammern [HH] für die Zeitdauer in Stunden dann möglicherweise folgender Code: [TT].

So einen Code kennt Calc aber nicht.

Für weitere Empfehlungen müsste man Deinen Anwendungsfall genauer kennen. Vielleicht wäre es ratsam, die Darstellung nicht über ein Zahlenformat zu steuern, sondern durch Umrechnen der Zeitangabe aus der seriellen Zahl in die gewünschte Form zu erreichen.

Es geht um die Differenz zweier Zeitperioden (daher auch die Möglichkeit eines Negativen Wertes). Also die Differenz, die ein Prozess länger (oder kürzer) dauert als ein anderer. Und je nach Randbedingungen können das Sekunden oder Minuten sein, aber auch Wochen, Monate und Jahre (wobei lezteres zwar eher hypothetisch ist, aber dennoch für bestimmte Überlegungen interessant). Im Kurzzeitbereich hätte ich halt gerne zwecks vernünftier Lesbarkeit eine möglichst sekundengenaue Angabe, im Langzeitbereich dagegen wäre mir eine entsprechende Angabe in Monaten oder Wochen lieb.

Beispielsweise stellt die serielle Zahl 32,25687 eine Zeitdauer von
* 32 Tagen (Ganzzahliges)
* 6 Stunden (Rest mit 24 multipliziert, davon Ganzzahliges)
* 9 Minuten (Rest mit 60 mutlitpliziert, davon Ganzzahliges)
* 36 Sekunden (Rest mit 60 mutlitpliziert)
dar.

Das weiß ich; aber wie stelle ich '32,25687' als '32 06:09:54' o. ä. dar? und nicht als '*31* 06:09:54'? Oder noch lieber als '4 Wochen, 4 Tage, 6,1 Stunden'?

Die einzige Möglichkeit, die mir für letzteres einfällt, ist, das per Formel in einer versteckten Zelle auszugeben, und dann je nach Bedarf auf dieses Feld zu verweisen. Ich hoffe aber insgeheim, daß es eine elegantere Möglichkeit gibt.

Wolfgang
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