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"IBM wirft MS Office raus"

Unter dieser Schlagzeile berichtet das Handelsblatt am 11.09.2009 in
seiner Online-Ausgabe, dass IBM seine 360.000 Mitarbeiter weltweit
aufgefordert hat, von der Bürosoftware Microsoft Office auf die
hauseigene Software Lotus Symphony umzusteigen.
Symphony 1.3 muss binnen zehn Werktagen auf allen Rechnern installiert
sein, lautet eine interne Anweisung von Ende August. Bis Jahresende
sollen IBM-Dokumente im für jedermann linzenfreien ".odt"-Format
erstellt werden.
Ein IBM-Sprecher bestätigte auf Anfrage - so das Handelsblatt weiter -
dass es nicht darum gehe, Lizenzzahlungen an Microsoft einzusparen.
Vielmehr wolle IBM sicherstellen, dass in Zukunft alle Informationen auf
allen IT-Plattformen und im Internet verfügbar seien. Dafür nutze IBM
offene Formate und Open-Source-Software, also Programme, deren Quellcode
offenliegt und frei verändert werden kann. Lotus Symphonie basiert auf
dem freien Programm Open Office, das ebenfalls kostenlos heruntergeladen
werden darf und veränderbar ist.

In dieser Pressemeldung wird Jan Wildeboer (Red Hat) zitiert, der davon
ausgeht, das IBM die Macht habe, den Wechsel vorzuleben, was einen
gewissen "Leuchtturmeffekt" für andere Unternehmen haben wird.

Hier der Link zu diesem Artikel:
http://www.handelsblatt.com/unternehmen/it-medien/ibm-wirft-ms-office-raus;2455530

Viele Grüße von
Gerhard Riedinger



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