Hallo Heinz,
Heinz Kiesewetter schrieb:
Kennt jemand einen Trick, wie man das Maßstabsgetreu hinbekommt?
Wie groß ist denn der Fehler bei dir? Ich komme auf z.B. 20,04cm statt
20cm.
Nachdem das ganze bei mir den Rahmen sprengt, hab ich's jetzt mal mit
10cm Tiefe gemacht und bekomme 15,31cm tatsächliche Länge.
Bei 20 cm Tiefe wir das Ganze so groß und unhandlich, dass ich mir ne
wiederholung erspart habe.
Es geht also nicht nur um Millimenter. OK, dann ein paar Tipps:
1. Arbeite niemals in Zentralperspektive, sondern schalte als erstes
nach Parallelprojektion um.
2. Als nächstes stellst du die 3D-Szene so, dass du frontal draufguckst.
Voreingestellt ist nach dem Erzeugen eine etwas abgekippte Sicht.
3. Betritt die 3D-Szene (Gruppe betreten oder Doppelklick). Wähle das
Objekt aus. Kontrolle links unten in der Statuszeile.
4. Verändere die Tiefe des Objekts.
5. Verlasse alles.
6. Drehe die 3D-Szene mit den roten Griffen in die gewünschte Lage und
verschiebe sie an die gewünschte Position. Zum Verschieben kannst du
auch den Position&Größe-Dialog nehmen, zum Drehen nicht.
Die Maßlinie bezieht sich auf das Bild der 3D-Szene auf dem 2D-Blatt. Du
kannst keine Maßlinie innerhalb der 3D-Szene zeichnen. Da man die ganzen
Drehungen nicht über Dialog, sondern nur mit Maus machen kann, bekommt
man meist keine genaue Nulllage hin. Das bezieht sich sowohl auf die
Lage des Objekts in der Szene als auch auf die Position der Szene zum
Blatt. Dadurch wirst du genau 20cm schlecht erreichen können.
Ich habe außerdem den Verdacht, dass die Originalmaße und Positionen
nicht gespeichert werden, sondern die Transformationen auf den aktuellen
Werten durchgeführt werden. Dadurch würden sich Rundungsfehler
aufschaukeln. Wie es tatsächlich gemacht wird, weiß ich allerdings nicht.
Ich habe noch nicht erforscht, ob man über Makros genaue Einstellungen
erreichen könnte.
mfG
Regina
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