Hallo Ernst,

On Tue, 16 Feb 2010 11:36:55 +0100 Ernst Hügli wrote:

> Am 16.02.2010 11:03, schrieb michael:
> > Auch hier hilft nur detailliertes Wissen über die Bedingungen der
> > Praxis. 
> Tut mir leid, wenn ich jetzt sehr hart auf Deine Mail antworte. Aber
> mir scheint, von ein paar wenigen Ausnahmen abgesehen, sind die 
> Datenbankexperten hier vor allem eins: grosse Schwätzer, aber
> k(l)eine Macher. Ihr wisst alle ganz genau, warum etwas nicht geht.
> Aber einen konstruktiven Beitrag? Wo man mal beginnen könnte?

Du machst dich in meinen Augen gerade lächerlich. Warum? Mag ich dir
erklären:

Der beste Weg, um ein gerade gestartetes Projekt gegen die Wand zu
fahren, ist das sofortige "Loslegen" ohne Plan.

Da mag Lao-Tse noch so viel zum Thema gesagt haben, es ist ein großer
Unterschied, ob ich alleine aus dem Haus trete und eine Reise beginne
oder ob ich meine Reisegruppe koordinieren muss.


Bisher hat sich hier nicht mal ein Konsens über die Art des Projektes
gefunden, welches als Beispieldatenbank dienen könnte. Wie soll da
irgendjemand von den Datenbankexperten (da zähle ich mich dazu) wissen,
wofür die Datenbank ausgelegt sein soll?



> Tut mir leid, aber ich kann Besserwisser nicht ausstehen - schon viel 
> eher Bessermacher. Und vor allem halte ich verdammt viel vom Learning
> by doing, so nannte John Dewey seine Theorie. Und nicht Learning by
> babbling.

Es geht hier aber nicht um Learning by Doing. Wenn es danach gehen
sollte, würde sich jeder selbst mit dem Thema beschäftigen. Sehr
offensichtlich ist "Base" aber kompliziert genug, so dass nur 
wenige Anwender überhaupt durchsteigen. Trotz vorhandener
Dokumentation und Fachliteratur.

Worum geht es also wirklich? Es geht um ein oder mehrere sinnvoll
durchdachte Beispiele, die jedem zeigen sollen, wie genau man mit Base
dieses oder jenes Problem angehen und lösen kann. Und zwar gerade eben
nicht auf dem "Learning by Doing" Weg, weil der funktioniert
erwiesenermaßen nicht.



> Damit man mich nicht falsch verstehe: ich bin offen für jeden
> Vorschlag, etwas Anderes als das von mir vorgeschlagene Thema zu
> nehmen.

Ich habe mehrere alternative, auch einfache Beispiele genannt.
Gleichzeitig bin ich jedoch nicht hier, um das komplette Beispiel zu
schreiben. Dazu reichen meine Erfahrungen mit Base nicht aus und ich
kann wohl im Laufe des Projektes ebenfalls etwas dazulernen - das
motiviert mich, zu helfen. Ich bin hier, weil ich etwas Ahnung von
SQL-Datenbanken habe und damit täglich arbeite. Also habe ich weiter
oben im Thread angeboten, bei diesem Teil zu helfen und die Grundlagen
vernünftig zu legen.



> Ein paar gute Vorschläge wurden auch schon gemacht, aber ich bin
> sicher, dass Ihr DB-Eperten auch da sofort einen Haken finden werdet,
> warum es nicht geht.

Natürlich geht alles, oder fast alles. Nur was bringt es, wenn der
Anwender hinterher vor dem gleichen großen Scheunentor steht wie
vorher, weil er aufgrund der Menge an Informationen und der
Komplexibilität des Themas nichts versteht?



> Robert hat ja ein paar gute Beispiele zur Verfügung gestellt. Da
> sonst keine weitere Initiative ausser der des Nihilismus hier
> sichtbar ist, ist damit für mich EOT.

Ich habe gerade erst auf der FOSDEM vor 1.5 Wochen erfahren, dass nach
einem derartigen Beispiel gesucht wird, daraufhin habe ich mich auf
dieser Mailingliste angemeldet. Das Beispiel von Robert ist gut. Meine
Meinung zu deinem Terminkalender habe ich genannt und von anderen
bestätigt bekommen. Wenn dich das stört, kann ich nichts dafür.


Also was will ich hier? Zuallererst mal einen halbwegs brauchbaren
Konsens, was denn überhaupt als Beispiel herhalten soll. Danach - und
wirklich erst danach - können sich die anwesenden Datenbankexperten
Gedanken machen, wie man eine vernünftige Grundlage für das gewünschte
Beispiel erstellt. Alles andere sorgt meiner Erfahrung nach dafür, dass
das Projekt mit so vielen Fehlern groß wird, dass es entweder wieder
eingestellt wird oder dass man selbiges nicht vernünftig dem Benutzer
erklären kann.

Aber für dich ist die Diskussion ja schon zu Ende, schade.



Bis dann

-- 
                                Andreas 'ads' Scherbaum
German PostgreSQL User Group
European PostgreSQL User Group - Board of Directors
Volunteer Regional Contact, Germany - PostgreSQL Project

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