Hallo Michael,

Am 17.02.2010 14:42, schrieb michael:
Mein Vorschlag für eine Beispielsdatenbank:

Ein Haushaltsbuch

Gründe:

1. ~99% der OpenOffice.org-Nutzer leben in einem Haushalt; dies gilt
auch für einen sehr hohen Prozentsatz möglicher OpenOffice.org-Nutzer.

2. Es ist keine Buchführungssoftware, sodass uns eine Zertifizierung
durch eine OFD o.ä. erspart bleibt.
Brauchen kleine Vereine nicht! Höchstens Vereine mit nennenswertem Wirtschaftsbetrieb wie größere Schützenvereine.
3. Es kann jedoch relativ leicht in eine EÜR erweitert werden ;-).

4. Die Datenstruktur ist weder trivial noch allzu komplex.
Für eine demofähige Tabellenstruktur dürfte kaum Bedarf sein.
5. Man kann das GUI hübsch gestalten.


Eine Vereinsverwaltung kann nur ohne Buchhaltung realisiert werden, da
andernfalls bereits bei einem unterklassigen Sportverein die
Datenstruktur so kompliziert wäre, dass eine Erklärung einer Einführung
in das Steuerrecht der Vereine gleichkäme.
Das bestreite ich.
  Allen, die dies nicht
glauben, wird ein kurzer Blick in den einschlägigen DATEV-Kontenrahmen
empfohlen.
Es gibt zwei extra für Vereine, googlest Du "Datev Vereine" und kriegst das gleich mehrfach. Auch bestens erklärt. Selbstverständlich muß man sich mit der Materie befassen und Daten abstrakt zu behandeln lernen. Der Kontenrahmen ist eine ganz einfache Tabelle. Diese ergänzt man um ein paar Spalten, in denen man die entsprechenden Konten den Gruppen zuordnet, zu denen man sie haben möchte und zu denen sie gehören. Also die Konten der ersten Gruppe bekommen in der Spalte eine 1, die nächsten eine 2, etc. Nach diesen Gruppen gruppiert man den Bericht - und fertig ist die BWA. Genauso die anderen Auswertungen, die man haben möchte. Weitere Spalten dienen dazu, die Konten so zu markieren, daß sie in den entsprechenden Listen- Eingabefeldern in der richtigen Auswahl und Reihenfolge angezeigt werden, und so arbeitet man stets im Klartext der Kontenbezeichnung, gespeichert wird natürlich nur die Kto-Nr. Wenn dies gut durchdacht ist, und genau das ist Gegenstand des Projekts, dann kann der Nutzer der BASE-Datenbank gar nichts mehr falsch machen! Die Formulare müssen selbsterklärend sein und bieten dann die Sicherheit, nicht aus Versehen im falschen Datensatz zu landen, was bei den Tabellen-Calcu's excel/calc nur mit zusätzlichem Aufwand zu erreichen ist.

Gruß
Manfred

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