Hallo zusammen,
Bei bis jetzt allen jemals benutzten OO Calc habe ich festgestellt, dass es
einschläft, wenn ich meine Tabellen darüber berechne und daraus Diagramme
zeichne. Es geht hauptsächlich um Berechnungen, die ich im Bereich Börse nutze
und die keine wirklich komplexen Rechnenarten verwenden (das Aufwändigste ist
eine Standartabweichung).
Tabellenaufbau, Speichern und ganz besonders die Diagramme sind erhebliche
Bremsen... warum?
Außerdem ist mir aufgefallen, dass ein Dokument im Speicher für gute 700 MB
'Verbrauch' sorgt. Dabei liegt ein Dokument mit insgesamt 6 Blättern zu Grunde,
die meisten davon mit etwa 5000 Zeilen, das erste mit 9, das zweite mit 49, das
dritte mit 12, das vierte mit 106, das fünfte mit 121 Spalten und das letzte
ohne Tabellen, dafür mit 14 Diagrammen (die allerdings pro Diagramm mit
reichlich Funktionslinien 'bestückt' sind - das 'größte' Diagramm hat 19 Linien
und nutzt eine alternative Y-Achse).
Was ist nun die Bremse? Ich hatte den Eindruck, das seien in weiten Teilen die
Diagramme, wobei speziell gestrichelte Linien stärker zu bremsen scheinen (wird
da irgendwas aufwendiges - etwa Teilung etc. - bei jeder Verschiebung, allg.
Änderung neu berechnet?).
Um was geht es mir?
Wie kann ich die Berechnung beschleunigen? Der Tabellenaufbau ist ein einziges
Trauerspiel, gleiches gilt für Veränderungen am Aufbau und natürlich an den
Diagrammen. Letztendlich ist der Speicherkonsum eine riesige Plage, die dazu
führt, dass relevante Bereiche (i.d.R. die Datenbereiche der Tabellen und
schlimmstenfalls pagefile.sys) sehr rasch fragmentieren und durch die massiven
Plattenzugriffe extrem verlangsamen.
Ich habe mir mal kürzlich Performance-Vergleiche mit anderen Office (u.a. das
von mir sehr wenig geliebte MS-Office) angesehen und war doch schon äußerst
enttäuscht, als ich sah, dass in puncto Geschwindigkeit und Speicherbedarf MS
immerhin in etlichen Bereichen um den Faktor 10 (!!!) besser abschneidet. Wird
also in OO in erster Linie auch auf Kosten der Leistung ein 'schönes' Profil
mit vielen Funktionen aufgebaut?
Wo steckt die Bremse? Und - was ich auch schon bemerkt habe: Läuft eine
Anwendung auf dem Rechner, die Java z.B. für Webradio verwendet (z.B. das
Stereotool-Plugin für Winamp), dann schläft OO gleich ganz ein und seine
Performance ist um einen nicht geringen zweistelligen Prozentsatz schlechter...
Wird also Java in OO eventuell auch 'überstrapaziert'? Dieser Gedanke liegt
nahe, da es als interaktive Programmiersprache eine i.d.R. 'schnellere'
Programmentwicklung inkl. Fehlersuche ermöglicht... aber a b e r es ist eben
- wenn auch eine mit Hilfe von Token zwischen-übersetzte ('compilierte') -
Interpreter-Sprache und als solche ein Performancefresser.
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