Hallo,

Jochen schrieb:
> Aber diese läßt
> sich meiner Meinung nach nicht realisieren. Warum? Auch eine
> Stiftung kann nur existieren, wenn ein finanzieller Unterbau
> und ein eine "Struktur" (und kein Debattierklub von
> Idealisten) vorhanden ist. An beiden Punkten wird eine
> Stiftung "OOo" scheitern.

Das scheint mir keinesfalls sicher.

> "Debattierklub von Idealisten"

Hierin liegt meiner Meinung schon ein Verständnisfehler denn eine
Siftung wäre keineswegs _zwingend_ etwas Idealistisches (im Sinne des
Wortes). Sollte eine Siftung jemals _notwendig_ werden (und nicht nur
wünschenswert erscheinen) kann sie auch eine gute Investition sein.

OOo verfügt inzwischen über eine erhebliche Marktverankerung und für
jeden kommerziellen Anwender, würde sich (sobald die WEiterentwicklung
von OOo auf bisheriger Grundlage nicht mehr möglich wäre), vereinfacht
gesagt, die Frage stellen entweder den Betrag x zur (Rück-)Migration auf
z.B. MS Office einzusetzen oder einen Betrag kleiner x in eine Stiftung
einzubringen die die Weiterentwicklung von OOo sichert, zumal das für
viele kommerzielle OOo-Anwender auch zusätzlich weitere bereits
getätigte Investitionen (Nutzung von OOo in UNternehmen ist häufig ja
nur TEil einer OSS-ausgerichteten IT-Strategie) absichern würde.

Ob sich diese Potentiale für eine Stiftung tatsächlich erschliessen
lassen dürfte natürlich sehr von der Geschicklichkeit der Gründer
abhängen. Geld hingegen dürfte prinzipiell genügend vorhanden sein und
es gibt sicherlich viel risikoreichere Investitionen.



Ich sehe insgesamt die Frage der (Urheber-)REchte an OOo, wie bereits
benannt, als möglicherweise sehr viel hinderlicher für die Gründung
einer Stiftung als organisatorische oder monetäre Fragen.



Gruß
Jörg


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