Hallo Frank,

Am 28. Oktober 2010 10:36 schrieb Frank Thomas <[email protected]>:
> Hallo,
> Zu meinem Erstaunen lese ich ich, dass Softwareload, eine Tochter der
> Deutschen Telekom, ein StarOffice 9 zum Kauf anbietet. Ich dachte,
> StarOffice ist in SunOffice aufgegangen, das in Oracle Office aufgegangen
> ist ??
> http://www.softwareload.de/shop/star-office-9-deluxe#/adlx89898/88062/88534/212209/5

Sun hatte den alten Namen (StarOffice) für die kommerzielle Version
beibehalten. Wenn ich mich richtig erinnere, dann entspricht
StarOffice 9 OOo 3.x

> Und Oracle bietet auf einer Seite, die sich Oracle Office nennt, eine Oracle
> Open Office Standard Edition für nur £ 33 pro user an
> https://shop.oracle.com/pls/ostore/product?p1=oracleoffice&sc=ocom_openoffice.
> Dafür erhält der Käufer dann eine Dauerlizenz. Wie günstig.

Oracle nennt die kommerzielle Version nun Oracle Open Office (OOO),
was auf der einen Seite sinnvoll ist (hat ja Oracle im Namen), auf der
anderen Seite aber auch zu gravierenden Verwechslungen mit OOo führen
kann.

Was den Preis angeht - Sun hatte StarOffice für ca. 80 EUR verkauft,
das war wenn ich richtig weiß, auch nur eine Einzellizenz. So 33 GBP
sieht für mich dann nicht soo teuer aus. :)

> Oracle vermischt also im Produktnamen das kostenlose und Opensource-Produkt
> OpenOffice.org mit dem Kaufprodukt Open Office.
>
> Ab wann beginnt die vorsätzliche Täuschung eines Käufers ?

Das musst du einen Rechtsanwalt oder Richter fragen, aber nicht mich. ;)

> Für mich eine weise abgestimmte Strategie, open Source,Open standard, low 
> cost, in
> einem großen Topf zu vermischen, damit am Ende eine freie Software 
> abgeschossen
> wird.

Ich will da jetzt niemandem etwas unterstellen...

Sigrid

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