Am Mittwoch, 7. September 2011, 14:21:55 schrieb Martin Schütte:
> Probier's mal mit
> # ping6 fe80::e2cb:4eff:feed:1960%wlan0

Es klappt. IPv6 ist echt ein komische Protokoll. Da gibt es nun so viele IPs, 
und trotzdem wird eine lokale IP benutzt. Das ist doch echt komisch. 

 
> Die fe80:: ist nur link-local eindeutig, d.h. in einem Subnetz.
> Wenn nun an eth0 und wlan0 IPv6-Subnetze hängen, dann könnte über jedes
> der Interfaces könnte eine verschiedener Rechner mit IP
> fe80::e2cb:4eff:feed:1960 erreichbar sein.
> Das gleiche Prinzip greift z.Bsp. bei den link-local Multicast-Gruppen.
> Die Gruppe ff01::1 (alle Hosts) gibt es auch nicht abstrakt, sondern nur
> konkret per Subnet bzw. vom Host aus gesehen per Interface: ff02::1%eth0
> und ff01::1%wlan0

Vielen Dank für die Erklärung.

> Aber auch da ist das Router pingen ja nicht letztes Ziel... Funktioniert
> z.Bsp. ein "ping6 uplug.de"? Falls ja, dann wird richtig geroutet.

Das klappt auch. Also kann ich mich jetzt an den nächsten Schritt machen und 
ip6tables einrichten. Zur Zeit stoppe ich die Firewall, dann geht IPv6 aber 
nicht IPv4 (wegen NAT) oder umgekehrt. :-) Das ist echt störend beim surfen. 
Da merke mal wie viele Seiten schon IPv6-DNS-Einträge haben.

Attachment: smime.p7s
Description: S/MIME cryptographic signature

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