Specs on records (Schallplatten) in German.  Showing rounded millimetres.
 
 
Seems the RIAA standards were not universal.
 
Euric
 
 
 
[redball] schallplatte

Die Schallplatte ist ein kreisscheibenf�rmiger Informationsspeicher, der auf jeder Seite eine Rillenspirale mit darin eingepr�gten starren Schallwellenz�gen tr�gt, welche nicht l�schbar sind. Sie wurde bereits 1887 von dem Deutsch-Amerikaner Emil Berliner zusammen mit einem dazu passenden, handkurbelbetriebenen Abspielger�t erfunden. Der gr��te Vorteil der Schallplatte ist, da� sie sich einfach und in gro�en Mengen vervielf�ltigen l��t.

Die bis etwa 1957 hergestellten Normalrillen- oder Schellackplatten hatten breitere und tiefere Rillen als die heute gefertigte Schallplatte. Die Nenndrehzahl lag bei 78 U/min, und es wurden andere Schneidcharakteristiken angewendet. Das Pre�material bestand haupts�chlich aus einem Gemenge von Schellack, Ru� und Gesteinsmehl, das sich zwar leicht pressen lie�, das jedoch wegen seiner Grobk�rnigkeit zu erheblichem Grundrauschen bei der Wiedergabe f�hrte.

Die seit etwa 1948 gefertigten Mikrorillenplatten, mit schmaleren Rillen und ver�nderten Drehzahlen, gibt es heute vor allem mit den Nenndurchmessern 300mm (Langspielplatten, Abk. LP) und 175mm (Single). Das Pre�material heutiger Schallplatten, ein thermoplastischer Werkstoff aus Polyvinylchlorid und Polyvinylazetat, wurde mehrfach verbessert und erzeugt nur noch ein sehr geringes Grundger�usch (Rauschen) bei der Wiedergabe. Allerdings wird das Schallplattenrauschen von Knack- und Knisterst�rungen �berlagert, die auf elektrostatische Aufladungen, Staub und Rillenunregelm��igkeiten zur�ckzuf�hren sind und die sich bei ungen�gender Schallplattenpflege bedeutend erh�hen.

Seit etwa 1957 werden Stereoschallplatten hergestellt, die sich au�er in der Schriftart nicht von Mono-Mikrorillenplatten unterscheiden. Unter Nutzung eines Patentes des Engl�nders Alan Dover Blumlein aus dem Jahre 1931 wird in jeder der beiden Rillenflanken ein Stereosignal gespeichert. Sowohl die �lteren Mono- als auch die heutigen Stereoschallplatten mit Mikrorillen lassen sich mit einem Stereo-Abtastsystem abspielen. F�r historische Schellackplatten ist jedoch ein spezieller Nadeltr�ger mit robusterer Abtastnadel notwendig.

Wegen ihrer gro�en Verbreitung wird die Schallplatte in Zukunft ihre Bedeutung behalten. Das gilt um so mehr, als auch bei ihrer Herstellungstechnologie bedeutende Verbesserungen eingef�hrt werden konnten (DMM, Digital Recording).

Tabelle: Kenndaten von Schallplatten

Normalrillen-
platte
(veraltet)
Mikrorillenplatten
Langspiel-
platte
Single
Nenndurchmesser in mm 250 (300) 300 175
Nenndrehzahl in U/min 78 33 45
Mittellochdurchmesser in mm 7,24 7,24 38,2
Laufdauer je Seite in min <=3,5 (5,5) <=27 <=7
Rillenbreite ohne Signal in �m 120 >=45 >=45
Anzahl der Rillen je mm 3,5 4...16 (� 10)
 
 
 
 
 
 

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