VAART-bericht van: Franzikus Schramm <[email protected]>
Am 07.09.2010 23:07, schrieb anton van megen: > VAART-bericht van: "anton van megen"<[email protected]> > > >> VAART-bericht van: Peter Janssens<[email protected]> >> >> Dat schrijf ik pas als het niet KAN werken. ( heb al eens geschreven dat >> je meer kans van slagen in een goede tijd hebt) Maar juist het >> "praktische" probleem van medezeggenschap is in deze tijd "de angel" in >> het plan en daar wordt om wat voor reden dan ook de zorg niet weggenomen >> Je schrijft het zelf al dat mijn insteek bewezen niet werkt. Toch moet >> je met diezelfde mensen wel dit plan tot een succes maken. Dat zou voor >> mij betekenen dat je over hetgeen je" bewezen" niet zelf kan ook geen >> zeggenschap mag hebben. >> >> > Peter, je gaat voorbij aan het feit dat de beslissing van een cooperatie > iets anders is dan een optelsom van de individuele leden. Zij hebben > namelijk met elkaar van gedachten gewisseld en zijn tot, ik haat die > afschuwelijke managerstermen maar kan het even niet anders verwoorden, > VOORTSCHRIJDEND INZICHT gekomen. > > Wat ik dus beweer is dat de mensen die nu met die EUBO vlag in top varen, > gezamenlijk tot andere beslissingen komen dan individueel. Zouden zij niet > van inzicht veranderen heb je helemaal gelijk. > > Anton Sehr geehrter Herr van Megen, ich beobachte nun seit geraumer Zeit die Entwicklungen des Marktes und komme zu folgenden Schlußfolgerungen: 1. man kann sagen, daß sich das gesamte europäische Binnenschifffahrtsgewerbe in einem sogenannten "Circulus vitiosus" befindet. Das ist ein verhängnisvoller Kreislauf, woraus sich aus schlimmen noch schlimmeres entwickelt. 2. es sind zuviele Neubauschiffe auf den Markt gedrückt worden, ohne daß ein ausreichend, haftendes Eigenkapital der Schiffsfinanzierung zu Grunde gelegt worden wäre, und sich 3. daraus eine Art Vertriebsmodell für diverse Schiffsmakler entwickelt hat, die im Zusammenhang eine vom Staat ursprünglich gut gemeinte Absicht, nämlich die zur Verfügung zu stellende Bankbürgschaften (Staatgarantie) und so zu einem "Schneeballsystem" verkommen ist. 4. Infolge der daraus initiierten künstlichen Nachfrage nach Schiffsneubauten hat zu einer Inflation der Neubau-und Instandhaltungspreise geführt, ohne daß sich die gezahlten Frachtpreise je Tonne spürbar verbessert hätten. Es sind ja nur die Treibstoffpreise während der Jahre 2006-2008 ansatzweise vergütet worden, nicht jedoch die tatsächlich zugrunde gelegten Kosten. 5. Damit überhaupt, neben den Staatgarantien für Neubauten, das sog. Eigenkapital vorhanden war, hat man den alten Schiffsraum einfach überbewertet, was nach meiner Auffassung den Tatbestand des "Kreditbetruges" erfüllt, und auf diesem Weg den Grundstein gelegt, das 'Funktionieren des Marktes auszuhebeln. 6. Die Zins- und Tilgungsaussetzung der Banken vor 20 Monaten hat zu der Situation geführt, die meines Erachtens die Grundlage für die Gründung Ihrer EUBO ist, und die meiner sich meiner Meinung nach langfristig zu einer Holding, einer Art Auffanggesellschaft wie damals die "DAMCO" entwickeln wird. 7. Ganz fatal wird sich auch die mangelnde Ausbildung im betriebswirtschaftlichen Bereich auswirken, dieser Trend wird sich noch durch die Teilnahme der osteuropäischen Binnenschifffahrt verstärken, weil es mindestens 1 - 2 Generationen an Zeit benötigt, bis das sozialistische Denken überwunden sein wird, 8. Weiterhin stehen zu viele Binnenschiffer einem oligopolistisch-beschränktem Angebotsmonopol von Großbefrachtern gegenüber, und wenn meine Vermutung richtig ist, dann 9. haben die kreditgewährenden Banken für die Neubauten, teilweise Ladungspakete aufgekauft, damit diese Schiffe überhaupt fahren können. 10. Ich bin auch davon überzeugt, daß sich mittelfristig ein weiteres Problem einstellen wird, nämlich, von der psychilogischen Seite; es wird ein Motivationsproblem entstehen, wenn die 11. Neubaukapitäne feststellen, daß sie ihre neuen Schiffe überhaupt nicht bezahlen werden können. Ist einmal eine Welle ausgelöst, von denen, die den Schlüssel bei der Bank abgeben werden, dann 12. werden die Werte der Neubauten so drastisch sinken, selbst wenn die Zukunftsprognosen bzgl. der Verkehrsentwicklung noch so gut aussehen, daß der gesamte Markt zu Erliegen kommen wird. 13. Abschließend, und ich bin noch lange nicht fertig, mit meiner Prognose, habe nur keine Zeit mehr, weiterzuschreiben, hat unsere Verkehrsträger vor dem Hintergrund der zur Neige gehenden Ressource "Erdöl" eigentlich eine gute Basis, da es keinen Verkehrsträger gibt, der so effizient Mengen transportieren kann, wie wir. Herzliche Grüße F. Schramm * Wat doet de markt? www.vaart.nl/peiling * Het adres voor reacties en nieuwe berichten: [email protected] * Afmelden op: [email protected] met tekst: unsubscribe VAART-L
