>
> Nur der Richtigkeit halber: Es soll nicht noch ein Kommunikationsweg
> geschaffen werden, sondern es soll sich letztendlich auf zwei
> (sinnvolle) Kommunikationswege verständigt werden - ein Blog und ein Forum.
> - --

Ein Blog ist kein sinnvoller Kommunikationsweg, weil man die
Informationen nicht direkt bekommt, sondern man muss aktiv den Blog
aufrufen, um an Informationen zu kommen. Außerdem, wenn ich die
vereinsbezogenen Blogeinträge wie den von Ziko im "Kurier" zur MV, so
lese, dann hab ich echt Mühe, mir die relevanten Informationen und
Fakten dadraus zusammenzuklauben. Zuviel Geschwafel und Unwichtiges
verdecken halt schnell mal das, was wirklich interessiert. (Ziko, das
ist nicht persönlich gemeint, das Beispiel fällt mir nur grad ein.) Es
kann doch nicht so schwer sein, knapp und ohne Schnörkel die wichtigen
Infos, sobald sie anfallen(!), an die Mailingliste zu schreiben. Sowas
ist in ein oder zwei Minuten erledigt. *Das* ist der
Kommunikationsweg, der am besten und am schnellsten alle erreicht.
Anderswo funktioniert das auch.

Wenn *darüberhinaus* Leute Spaß daran haben, lustige Blogeinträge oder
ähnliches zu verfassen, dann bitte, aber das kann bitte nicht der
Primärweg der Informationsübermittlung innerhalb eines Vereins mit
über 400 Mitgliedern sein.

Am 25. Mai 2009 18:17 schrieb Dirk Franke <[email protected]>:
> Naja, solange Leute, die Anfragen an "die Wikipedia" haben, beim Verein
> landen, weil es keine andere öffentluche Anlaufstelle gibt. Solange Leute,
> die mit rechtlichen Ansprüchen an "die Wikipedia" herantreten, weil die
> Foundation soweit weg ist, solange die Pressesprecherin wegen Wikipedia in
> den Medien auftaucht und nicht wegen Wikimedia, scheint mir, die Zahl der
> Stakeholder ist doch um einiges größer als nur die Zahl der
> Vereinsmitglieder.
>
> sp
>
> Und nein, auch allgemein sehe ich nicht, dass noch eine
> Kommunikationseinrichtung mehr jetzt alles verbessert.
>

Worum es dabei ging, ist eine Möglichkeit, außerhalb der
Öffentlichkeit Dinge zu diskutieren, die nur Vereinsmitglieder etwas
angehen, wie z.B. Diskussionen über einzelne Personen im Vorstand oder
über den ganzen Vorstand oder auch das Vereinspersonal. Sowas muss
nicht für jedermann lesbar oder gar kommentierbar sein. Der eine oder
andere will vielleicht auch mal deutlichere Worte finden, als das hier
machbar ist. Deine "Stakeholder", was auch immer das sein soll, können
ja in den Verein eintreten, wenn sie an diesen Interna teilhaben
wollen. Diskussionen über einzelne Projekte des Vereins oder über die
Verein-Wikis-Beziehung oder ähnliches müssen natürlich
selbstverständlich auch offen für Nichtmitglieder sein.

Ich persönlich könnte auch ohne eine interne ML (oder ähnliches)
leben, aber es gibt ja (siehe weiter oben in dieser Diskussion) den
Wunsch nach einer solchen. Wenn ich deutliche Worte für jemandem habe,
schreibe ich die sowieso an den-/diejenigen direkt und suche damit
weniger die Öffentlichkeit. (Und wenn man keine Vorschläge macht, wie
es besser zu machen ist, dann bringts ja am Ende auch nichts, sich
überhaupt aufzuregen.)


Man verzeihe mir den vielen Text, aber das Thema Kommunikation
innerhalb des Vereins liegt mir schon seit längerem sehr am Herzen,
Grüße, Th.

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