Hallo Arne,

Arne Klempert wrote:
> Aktuell erscheinen mir die Defizite aber viel größer zu sein im
> Bereich Dialog. Im Moment laufen Diskussionen über zwei Kanäle:
> * in nicht-öffentlichem Ping-Pong zwischen einzelnen Beteiligten
> (Mitglieder, Mitarbeiter, Funktionsträger bzw. Gremien des Vereins
> ...)
> * in öffentlichen Diskussionen (über Blog-Kommentare, über diese
> Liste, in der Wikipedia, ...)
> 
> Wir haben keinen Raum, in dem Diskussionen den Verein betreffend
> einigermaßen geschützt ablaufen können. Deshalb mein Antrag, "eine
> geeignete nicht-öffentliche Plattform" enzurichten, "über die sich die
> Mitglieder und Mitarbeiter (und ggf. andere Funktionsträger oder
> Stakeholder) des
> Vereins Wikimedia Deutschland miteinander zu Vereinsangelegenheiten
> austauschen können."

Ich finde die Idee auch gut, einen Raum für nicht-öffentliche 
Diskussionen zu Vereinsaktivitäten zu haben, um damit den konstruktiven 
Dialog zwischen Mitgliedern, Vorstand und ehrenamtlichen wie 
hauptamtlichen Mitarbeitern zu fördern. Ich glaube auch, schon wegen der 
breiten potenziellen Themenvielfalt, weniger an eine weitere 
Mailingliste als ein richtiges Diskussionsforum wie beispielsweise phpBB.

Der wirkliche Knackpunkt ist aber weniger die Technik als die Frage, wie 
"einigermaßen geschützt" und "nicht-öffentlich" definiert werden. 
Lapidar ausgedrückt: wer darf rein und wer muss draussen bleiben? Ich 
stimme hier Philipp zu, der in seiner Mail vom 25. Mai darauf hinwies, 
dass wir über 500 Mitglieder haben, die wir kaum kennen und die, von 
einem Antragsformular abgesehen, keine weiteren Angaben über sich machen 
mussten, um als Mitglied aufgenommen zu werden. Daraus folt auf der 
einen Seite, dass die Mitgliedschaft im Verein sehr einfach und 
unaufwendig ist, jeder auf der anderen Seite aber davon ausgehen muss, 
dass das Senden einer Nachricht an die gesamte Mitgliedschaft einer 
allgemeinen Veröffentlichung sehr nah kommt. Das gilt um so mehr, wie 
Peter Jacobi zutreffend beschreibt, wenn die zukünftige Kommunikation 
auf den Kreis der Mitglieder beschränkt würde: dann werden erst recht 
einige Personen eintreten, um Zugang zu Informationen zu bekommen und 
sie ggf. weiterzuverbreiten. Es gilt also abzuwägen zwischen Schutz und 
Transparenz. Wo wäre es sinnvoll, die Linie (oder Linien) zu ziehen?

Beste Grüße
Sebastian

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