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Subject: Re: [VereinDE-l] Nachtrag zur “Wikimedia:Woche 11/2012” 
From: Henriette Fiebig <[email protected]> 
To: "Mailingliste des Wikimedia Deutschland e. V. / mailing list of Wikimedia   
Deutschland e. V." <[email protected]> 
CC:  

Hi 

ich kann Henriette nur beipflichten, komme gerade von der CeBIT. Papierkorb 
heißt nicht dass er geleert wird...

Ich kann aber Gemeinschaftsstände loben. Denkt auch am Unternehmen wie Berlin 
Partner o.ä

Robert


On 16.03.2012, at 14:54, Johannes Rohr wrote:

Hi,

> Mittlerweile sieht es aber so aus, dass WMAT und WMDE die einzigen
> Sponsoren dieses Projekts sind, dass WMDE also die gesamten Kosten
> abzüglich des von WMAT zugesagten Zuschusses tragen soll.
> 
> Und da sind wir einfach ganz anders in der Verantwortung, was den Umgang
> mit den Mitteln der vielen tausend Kleinspender geht. Das betrifft
> insbesondere die  Kosten des Messestands. Ich hatte echte  Bauchschmerzen
> mit der Vorstellung, dass WMDE gemäß Listenpreis einen fünfstelligen Betrag
> an einen kommerziellen Messebetreiber überweist. Daher habe ich angeregt,
> dass mit dem Messebetreiber ein Dialog über mögliche Sonderkonditionen
> gesucht wird und habe mehrfach dabei die Unterstützung von WMDE angeboten.
> Nun laufen ja die Gespräche mit der KölnMesse tatsächlich sehr
> erfolgversprechend, und was mir aus dem Umfeld der Organisatoren vermittelt
> wurde, lässt hoffen, dass wir in wenigen Tagen wissen werden, wieviel der
> Messestand nun kosten wird.

mal aus dem Nähkästchen, weil ich vor Jahren einen Messestand für die Wikipedia 
organisiert hatte ('ne Jugendmesse auf dem Berliner Messegelände unter dem 
Funkturm) und mich später intensiver mit den Preisen der Buchmessen beschäftigt 
hatte:

Vorsicht mit der Verlockung, daß allein das Sponsoring der reinen Stand_fläche_ 
eine super Sache ist: Mit einer Standfläche – so man nicht in einer 
Karnickelbox hocken will – ist man zwar im Handumdrehen bei einem fünfstelligen 
Betrag, den einzusparen als megacooles Angebot daherkommt. ABER: Die Messe 
verlangt für alles von Standbau (Standwände, Installation des Standes incl. 
sowas wie Aufhängung von Traversen oder von Zeug an der Decke [die Steiger, die 
das machen, werden in Gold aufgewogen]), Möbeln, Teppich, Lampen, über 
Traversen (braucht man z. B. um Beamer, Lampen, Deko aufzuhängen), Strom und 
Internet, bis hin zur nächtlichen Standbewachung saftige Apothekenpreise. 

Natürlich kann man eigene Möbel, die eigene Kaffeemaschine (selbst die 
Benutzung von sowas ist übrigens reglementiert!) und den eigenen Flokati 
mitbringen. Das bedeutet aber auch einen nicht unerheblichen Mehraufwand bei 
der Organisation des Ganzen (von „was kostet das bei wem?” bis hin zu ”wie 
kriegen wir das dahin und wieder weg?”).

Zudem ist es eine ganz eigene Herausforderung sich mit der 
Messelogistik-Bürokratie auseinanderzusetzen. Ich hatte damals zum Glück einen 
guten Freund als Berater, der jahrelange Erfahrung als Messebauer hat: Ohne den 
wäre ich ziemlich verloren gewesen.

Das nur mal als hoffentlich erhellende Hintergrundinformation ;)

Gruß

Henriette
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