On 05.07.2013, at 21:35, poupou wrote:

Hiho,

das ist ein interessanter Hinweis. Allerdings lese ich das so, daß es um Kritik 
und Konflikte zwischen Vorstand und Präsidium geht … 

Aber dazu kann uns sicher jemand aus dem Präsidium bzw. der Vorstand kompetent 
Auskunft geben :)

Gruß

Henriette

> Lieber Nikolas,
> 
> wie so oft gilt auch hier der Satz "lesen hilft". 
> 
> Wie ich gerade eurem Telkoprotokoll vom 11.6.2013 entnehme, ist euer 
> destruktiver Ansatz voll beabsichtigt, um später in eine lösungsorientierte 
> Phase einzusteigen, in der die Kritik dann nicht mehr vorkommt ("dazu Pavel: 
> die Idee hinter der Zukunftswerkstatt ist, dass es 
> eine erste Runde gibt, in der Kritik und Unzufriedenheit geäußert werden kann 
> (Ist-Zustand). Nach deren Abschluss soll mit dem kreativen 
> Lösungsprozess begonnen werden, ohne ständig wieder auf die Konflikte 
> zurückzukommen.
> " [1]). Ist, wenn es denn funktioniert, natürlich eine prima Idee wie man die 
> lästige Kritik geradezu kreativ auflösen kann.
> 
> Insofern bin ich brav in eure rhetorische Falle gegangen...ob die Community 
> allerdings bereit sein wird, nicht "ständig wieder auf die Konflikte 
> zurückzukommen" wage ich zu bezweifeln.
> 
> BG
> poupou
> 
> 
> [1] 
> https://forum.wikimedia.de/wiki/index.php?title=Telefonkonferenz_2013-06-11&oldid=18586#Vorbereitung_Regensburgklausur
> 
> 
> 
> 
> ________________________________
> Von: Nikolas Becker <[email protected]>
> An: "Mailingliste des Wikimedia Deutschland e. V. / mailing list of Wikimedia 
> Deutschland e., V." <[email protected]> 
> Gesendet: 12:54 Freitag, 5.Juli 2013
> Betreff: Re: [VereinDE-l] Update Strategieprozess
> 
> 
> Danke euch beiden! Weitere Veranstaltungen wird es wohl hoffentlich geben.
> Auch der Hinweis zu einer Diskussion der Fördermöglichkeiten ist gut.
> 
> Viele Grüße
> Nikolas
> Am 04.07.2013 16:37 schrieb "Juergen Fenn" <[email protected]>:
> 
>> 
>> Am 04.07.2013 um 15:41 schrieb poupou:
>> 
>>> an dieser Stelle möchte ich noch einmal wiederholen, was ich schon auf
>> der Diskussionsseite zu "Tacheles" schrieb:
>>> 
>>> Eine Einladung zu einer Veranstaltung unter der Überschrift "Tacheles"
>> ist nach meinem Verständnis etwas grundlegend anderes als eine Einladung,
>> sich an einem Strategieprozess zu beteiligen. Dass das nicht nur ich so
>> verstanden habe, zeigt m.E.  auch die anhaltende Diskussion zum Auftritt
>> von Jens Best bei der Frankfurter Tacheles-Veranstaltung.
>>> 
>>> Ich möchte deshalb anregen, weitere Veranstaltungen unter einem anderen
>> Label durchzuführen,
>> 
>> Dem kann ich mich nur voll und ganz anschließen. Bei "Tacheles" ging es um
>> die Fehler der Vergangenheit, es bestand aber zu keinem Zeitpunkt
>> Gelegenheit, über die Zukunft zu reden. Auch meine Nachfrage an Pavel, die
>> immer noch offengeblieben ist, zeigt das:
>> 
>> 
>> https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Wikimedia_Deutschland_e._V./Tacheles_2013&diff=120113956&oldid=120105066
>> 
>> Außerdem sind wichtige relevante Gruppen nicht in den weiteren Prozeß mit
>> einbezogen worden. Ich denke etwa an die Redaktionen und Portale, an die
>> Communities der Schwesterprojekte, die Stammtische, die GLAM-Aktiven oder
>> das Referentennetzwerk. Was alle angeht, können nur alle gemeinsam lösen,
>> sonst kann das nichts werden.
>> 
>> Nach einigem Nachdenken über den Verlauf von Tacheles Frankfurt wäre ich
>> beispielsweise der Ansicht, daß Externe wie Jens in einem
>> wissenschaftlichen Beirat sehr viel besser aufgehoben wären als im
>> Präsidium. Das Präsidium ist ein gesellschaftsrechtliches Organ, das den
>> Vorstand zu kontrollieren hat. Das ist aber nur möglich, wenn diese Posten
>> mit Insidern besetzt sind. Grundsatzangelegenheiten dagegen können und
>> sollten durchaus mit Vertretern aus angrenzenden zivilgesellschaftlichen
>> Richtungen besetzt werden, um insoweit den Anschluß an die größeren Trends
>> sicherzustellen und um deren Sachverstand in die Wikimedia-Entwicklung
>> einfließen zu lassen. Ich wäre sehr dafür, so ein Gremium zu schaffen, um
>> den Verein weiterzuentwickeln, und das sollte auch nicht nur ein
>> Feigenblatt werden, sondern der Beirat sollte maßgeblich in die Entwicklung
>> mit einbezogen werden, ebenso wie die Community, und sollte ebenso z.B. ein
>> Auskunftsrecht gegenüber dem Vorstand haben wie das Präsidium.
>> 
>> Verhindert werden muß, und zwar schon für 2014, daß es, trotz
>> umfangreicher substanttiierter Kritik,  noch einmal zu so einem Abnicken
>> kommt, wie wir es beim letzten Jahresplan 2013 erlebt haben.
>> 
>>> Gerade zum Geflecht der diversen Fördermöglichkeiten könnte es z.B.
>> lohnend sein, mal offline und an verschiedenen Orten darüber zu sprechen,
>> was als hilfreich und was als verbesserbar angesehen wird. Vielleicht
>> kommen auch noch ganz neue Ideen dabei heraus.
>> 
>> Auch das hielte ich für sehr wichtig. Der Bedeutungsverlust der Chapter
>> innerhalb der Wikimedia-Organisationen muß aufgefangen werden, indem der
>> Community die Orientierung innerhalb dieser neuen Landschaft an
>> Organisationen und Förder-Trägern ermöglicht wird.
>> 
>> Viele Grüße,
>> Jürgen.
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