@Tim-Moritz

Tim, es scheint aber, auch unter dem Interims-Management nicht zu
funktionieren. Offenbar hatte die Tatsache, dass dies "bereits seit
16.09.2014 durch die Mitbestimmungsrechte des Betriebsrats" geregelt ist,
*real *keinerlei Auswirkungen. Papier ist geduldig und wenn nunmal - was
schlimm genug ist - solche Personalangelegenheiten dermaßen unprofessionell
gemanaged werden, dass es sogar bis in informierte Mitgliederkreise seine
Bahnen zieht, dann sollte sich das Präsidium fragen, was es denn zu tun
gedenke, damit dies in Zukunft nicht mehr passiert und wie eine
Verbesserung dokumentiert werden kann.
Einfach auf ein "Das ist schon woanders schriftlich geregelt" zu verweisen,
zeigt keinerlei Verantwortung des Präsidiums in diesem Punkt.

Hat sich das Präsidium denn mal beim Betriebsrat oder anderen sinnvollen
Quellen kundig gemacht über die *realen *Vorkommnisse? Wenn ja, warum ist
dies nicht dem Statement hinzugefügt?

Hat das Präsidium eine eigene Recherche eingeleitet in dieser Sache oder
ist das Präsidium wie der einzelne Herr Moleski der Meinung, dass diese
gute Arbeitnehmerbehandung das "Glück der Mitarbeitern" wäre, um das sie
sich "selbst zu kümmern habe"?

Beste Grüsse

Jens



PS:
@Herrn Moleski

Sie haben im Forum sowohl gesagt, dass sich ein "mündiger Mitarbeiter"
selbst um seine Interessen kümmern müsse. Das ist die typisch
unsolidarische Denke eines neoliberalen Geistes und zeigt, dass sie sich in
dieser Angelegenheit besser von ihren Präsidiumsmitglieder Zurückhaltung
empfehlen lassen sollten.

Des weiteren haben sie berechtige Arbeitnehmerinteressen als "Glück"
bezeichnet. Auch das sagt viel darüber aus, was sie für ein Verständnis von
Mitarbeiterführung und Arbeitnehmerrechten haben. Sie haben sich mit ihren
Worten selbst verraten und wollen nun das Ganze auf reine Rhetorik
reduzieren - dies zeigt, dass ein Gespräch mit ihnen - wie zu erwarten war
- in dieser Angelegenheit auch keinen weiteren Sinn macht.


Am 26. März 2015 um 17:22 schrieb Sebastian Moleski <
[email protected]>:

> 2015-03-26 16:54 GMT+01:00 Jens Best <[email protected]>:
>
> > es gibt aktuell im Forum eine Debatte über arbeitnehmer-spezifische
> Rechte
> > und den Umgang des Vorstandes mit Arbeitnehmern des Vereins. Es ist
> traurig
> > genug, dass für gutes Mangement üblichen Standards über einen Antrag in
> der
> > Mitgliederversammlung diskutiert und hoffentlich auch beschlossen werden
> > müssen. Dies zeigt exemplarisch, wie nötig es ist und in der
> Vergangenheit
> > war, in operative Prozesse des Vereins eine tiefe kontrollierende
> Einsicht
> > zu nehmen.
> >
>
> Nein, das tut es eben nicht. Es gibt Standards im Verein, wie
> beispielsweise Entfristungen geregelt werden und zu welchem Zeitpunkt mit
> Mitarbeitern über ihre berufliche Zukunft beim Verein gesprochen wird.
> Diese Standards sind zwischen Geschäftsführung und Betriebsrat vereinbart.
> Es gibt keine Anzeichen, dass diese Standards nicht eingehalten werden, und
> auch keine Anzeichen dafür, dass Vorstand oder Betriebsrat unfähig wären,
> diese einzuhalten oder die besten Interessen des Vereins bzw. der
> Mitarbeiter zu vertreten. Es gibt also gerade keine Notwendigkeit dafür,
> die Entfristungsregelung in der Mitgliederversammlung zu diskutieren oder
> gar dort eine zu beschließen.
>
> Dies zeigt, dass Unprofessionalität in den Prozessen in diesem Verein ein
> > verbreitetes Phänomen ist und gute Standards geopfert werden, wenn es der
> > Führung nicht in den Kram passt oder gerade irgendwie unangenehm ist,
> sich
> > darum zu kümmern.
> >
>
> So ein Unsinn.
>
>
> > Sehr erschreckend allerdings ist nun, wie ein Präsidiumsmitglied in der
> > Diskussion zu diesem Antrag auftritt und Arbeitnehmerrechte und gute
> > Standards als *"Glück, um das sich jeder Arbeitnehmer halt selbst kümmern
> > müsse"* bezeichnet.
> >
>
> Das habe ich nicht geschrieben und würde ich auch nicht schreiben. Wenn du
> mich schon zitierst, dann mach es bitte richtig, und schieb mir keine
> Wörter in die Tastatur. Wer lesen will, was ich wirklich geschrieben hat,
> möge einen Blick ins Forum wagen.
>
>
> > Deswegen meine Frage an den Vorsitzenden: Stellt diese imho hochgradig
> > asoziale Haltung des Herrn Moleski in dieser Angelegenheit die Meinung
> des
> > Präsidiums dar?
> >
>
> Und hier haben wir das Strohmannargument. Abgesehen davon: geht's noch? Für
> alle anderen, hier noch die Stellungnahme aus dem Präsidium:
>
> https://forum.wikimedia.de/w/index.php?title=Antragswerkstatt/Umgang_mit_Mitarbeitern_der_Gesch%C3%A4ftsstelle&diff=0&oldid=22494
>
> Beste Grüße
>
> Sebastian Moleski
> Schatzmeister / Treasurer
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