Hallo Saftwerk,

am Freitag, 14. Oktober 2016 um 22:09 hast du geschrieben:
>      Anstatt Löschfunktion (die ich aber auch sehr schätzen würde)
> ist     eine vorbeugende Plausibilitätsprüfung im VZ-Logger oder der
> Datenbank sicher besser: "Was nicht falsch werden kann muss man     nicht 
> suchen und dann löschen".

Das klingt zwar im ersten Moment ganz einfach, ist es aber bei weitem
nicht. Woher soll der VZ wissen welche Werte plausibel sind und welche
nicht?
Und weißt du sicher was vorher möglich ist und was nicht?
Ein 2kW Peak mag Nachts/Morgens total falsch sein, aber wenn Mittags
die Wolken an der PV vorbeiziehen ist das völlig normal.

Ich hab schon beoachtet wie Nutzer meinten das "gelöst" zu haben und
dann doch die falschen Werte löschten...

>   Vorschlag zur Vorbeugung:
>      zwei neue Channel-Parameter im vzlogger.conf.

Eigentlich versuchen wir die Konfiguration zu reduzieren, nicht weiter
aufzublasen.

>      Für Zählerstände ist das schwieriger:
> "plausibility_max" : 1.5    /* maximal zulässige Differenz zum letzten 
> gültigen Wert
> "plausibility_min" : 0.001  /* minimal zulässige Differenz zum letzten 
> gültigen Wert

Dann hast du mal ne Stunde Ausfall und der vzlogger schmeißt ab da alle
nachfolgenden Werte weg weil die Diff zu groß ist.

Fail würd ich sagen. ;)

>      Ursache ist oft eine eben verstellte Systemzeit. Ich habe das
> oft     nach einem Power OFF. Die falschen Werte entstehen dann,
> wenn das     Linux sich die Uhrzeit wieder aus dem Internet holt.

Lösung: Lokaler Timeserver (z.B. im Router) oder Echtzeituhr am Raspi.
Ich hatte mit schlechten Timestamp bislang noch keine Probleme.


mfg Daniel

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