> Hallo liebe Listenteilnehmer,
>
> vor ca. 2 Wochen gab es einige Anfragen wegen eines Erfahrungsberichts zum
> Thema "Books on Demand". Herr Piel hat f�r interessierte Listenteilnehmer
> freundlicherweise einen Artikel eingescannt, den ich in einem
> journalistischen Mitteilungsblatt fand (siehe unten).
>
> Mit freundlichen Gr��en
>
> R. Frob�se
>
> > Wir Fachjournalisten - Der Jaeckel-Report, Februar 2000
> >
> > REDAKTIONSPRAXIS
> >
> > Manfred-Guido Schmitz (47), freier Journalist und gelegentlicher
> > Mitarbeiter dieses Newsletters, hat soeben im eigenen Verlag sein achtes
> > Buch herausgegeben. "Bad Schwalbach, Lord Carnarvon und das Grab des
> > Tut-Ench-Amun" schildert, wie ein Autounfall vor Jahren zu einer
> > arch�ologischen Sensation f�hrte.
> >
> > Produziert wurde es von Libri Books on Demand, Hamburg. Preis: 24.80
> > Mark,
> >
> > Service: Da "Books on demand" gerade unseren Lesern Perspektiven bieten,
> > schildert Manfred-Guido Schmitz f�r Wir Fachjournalisten seine
> > Produktionserfahrungen.
> >
> > Wie funktioniert "Books on demand"?
> >
> > "Das k�nnte" - so ging es mir sofort durch den Kopf - "das Verlags- und
> > Herstellungs-Wesen regelrecht revolutionieren". Was ich Mitte August
> > 1999 beim Lesen einer dpa-Meldung �ber den neuen libri-Service geahnt
> > hatte, das fand ich einige Wochen sp�ter in einem Praxis-Test klar
> > best�tigt: Books on demand (BoD) sind eine bestechend attraktive
> > Alternative zur herk�mmlichen Buchherstellung.
> >
> > Risiken minimieren
> >
> > Wer je ein Buch im Selbstverlag oder als Kleinverleger herausgebracht
> > hat, der kennt das Hauptproblem: Selbst die Billig-Produktion eines
> > Titels schl�gt sogar bei einer Kleinauflage mit mehreren tausend Mark zu
> > Buche. Diesen relativ hohen Kosten stehen oft keine klar einsch�tzbaren
> > Erl�se aus dem Verkauf des Titels gegen�ber; sondern oft nur die
> > Hoffnung auf eine St�ckzahl "x", die man glaubt, ganz sicher binnen
> > ein/zwei Jahren an den Mann/die Frau bringen zu k�nnen. Zweites Problem
> > f�r Autoren und Kleinverleger: Die Auflagenh�he, die daraus
> > resultierenden Selbstkosten pro St�ck und schlie�lich der Verkaufspreis
> > des Titels.
> > Auflagenh�hen von nur wenigen hundert Exemplaren verursachen oftmals so
> > hohe St�ckkosten, dass der Verkaufspreis, der verlangt werden m�sste, am
> > Markt nicht erzielbar erscheint. Die Auflage h�her anzusetzen,
> > vermindert zwar den St�ckpreis und erm�glicht einen attraktiveren
> > Ladenpreis; erh�ht zugleich aber das Risiko, einen Gro�teil der Auflage
> > sp�ter verramschen zu m�ssen, weil weit �ber die Nachfrage hinaus
> > produziert wurde. - Und was f�r die Produktion von Neuerscheinungen
> > gilt, das gilt ebenso f�r Titel, deren Auflage zu knapp gewesen war, bei
> > denen eine zweite Auflage wegen hoher Kosten jedoch unrentabel
> > erscheint.
> > Um so gespannter war ich daher, ob der neue Service von Libri "Books on
> > demand" wirklich halten w�rde, was er versprach: die Buchproduktion in
> > guter Qualit�t, zu auffallend niedrigen Kosten und mit einer
> > Auflagenh�he, die nicht bereits bei Auftragserteilung feststehen muss.
> > Genau so reibungslos und fast auch so z�gig wie versprochen lief die
> > Herstellung meines ersten BoD-Titels ab: Es mussten lediglich - bereits
> > umbrochen, mit Seitenzahl und vorgenommener Endkorrektur - die einseitig
> > vom PC ausgedr�ckten Seiten zur BoD-Abteilung bei libri (Norderstedt)
> > geschickt und (samt Rahmen- und Einzelvertrag) die SW-Abbildungen
> > beigelegt werden (in Farbe technisch bei libri-Bol)-Titeln noch nicht
> > m�glich) sowie Layout-Konzept und Bild-Vorlagen f�r den Umschlag (der
> > -anders als der Innenteil der BoD-Titel - farbig gestaltet werden kann).
> > Wenige Wochen sp�ter gingen zwei Referenz-Exemplare bei mir ein. Sehr
> > vorteilhaft dabei: Etwaige (Sch�nheits-)Fehler k�nnen dann noch vor der
> > "Drucklegung" behoben werden (die Kosten f�r die Behebung
> > selbst-verschuldeter Fehler tr�gt der Verlag/Autor) und: Man hat bereits
> > ein "Demo-Exemplar" in H�nden, das exakt dem entspricht, wie der
> > BoD-Titel sp�ter ausgeliefert wird. Ist bei den Referenzexemplaren alles
> > in Ordnung, wird eines der beiden Exemplare mit"druck-reif'-Vermerk- an
> > libri zur�ckgeschickt.
> >
> > Kosten senken
> >
> > Das Beste an den BoD-Titeln bei libri: Je nach Seitenzahl (aus
> > technischen Gr�nden mindestens 50 und nicht �ber 500 Seiten) sind f�r
> > alle Dienstleistungen bis zum Eingang des Referenzexemplars - trotz des
> > sogar farbigen Einbandes - Kosten von lediglich einigen hundert Mark
> > entstanden.
> > Auch die �brigen Konditionen sind f�r Autoren und Kleinverleger- - aus
> > meiner Sicht - mehr als attraktiv: Es gibt keine Mindestzahl an
> > Exemplaren, die bestellt werden muss. Und die Exemplare, die der
> > Autor/Verlag von seinem Titel bestellt, werden mit lediglich sechs
> > Pfennigen pro Seite (Umschlag und Titelei sowie etwaig technisch
> > bedingte Leerseiten z�hlen als Seiten) berechnet. Besonders attraktiv:
> > Bod-Titel tauchen im Lieferkatalog von libri auf und werden direkt von
> > libri ausgeliefert. Monatlich erfolgt - nach einem durchaus fairen
> > Schl�ssel - die Abrechnung von libri mit dem Verlag, der Lager- und
> > Auslieferungskosten einsparen kann.
> >
> > Fazit: Gleich drei neue B�cher aus meinem Verlag sind bereits als
> > BoD-Titel in Vorbereitung und weitere zwei in der Planung; denn die
> > Qualit�t der BoD-Titel ist gut, die Zeitspanne f�r die Produktion
> > akzeptabel, die Grundkosten sind hoch attraktiv und die anschlie�enden
> > St�ckkosten moderat. Parallel dazu erschlie�en sich f�r
> > Autoren/Kleinverleger neue Absatzwege durch die Aufnahme solcher Titel
> > in den libri-Lieferkatalog.
> >
> > Kontakt: Manfred-Guido Schmitz,
> > Telefon 06195/ 74338, Fax 901277, E-Mail:
> > [EMAIL PROTECTED]
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