Am 2014-09-20 um 01:35 schrieb Marcel Jira:
Hallo und danke für die Antworten!

Bei dem Gerät handelt es sich um einen uralten Buffalo WHR-HP-G54.
Diplomatisch gesagt gibt es definitiv schon deutlich bessere und
sinnvollere Geräte.
Die Nachbauten sogar ab ca. 40 Euro im Versand (inklusive PoE-Injektor).

Allerdings ist mein Haus in der Umgebung eines der kleinsten. Richtung
Süden und Westen sind meine unmittelbaren Nachbarhäuser leider
deutlich höher - ein Sichtkontakt ist hier nahezu ausgeschlossen. Als
ich vor einigen Jahren zuletzt gescannt habe, konnte ich nur zum
brenner linken. Nur für die Verbindung bl35 <-> brenner lohnt sich -
nach meinem Verständnis - ein Upgrade nicht. Falls sich mehrere Links
ausgehen sollten, könnte ich mir das schon vorstellen.
Teste es doch mit ausgeborgter Hardware und entscheide dann auf dieser Basis, ob es sich lohnt ;-)

Das wäre aber ein mittelfristiges Projekt, das womöglich mehr
Koordination erfordert.
Frag einmal wegen marx24 und kubau15 an.
Schau, ob Du auf 5GHz Signale bekommst.
Fürs erste wäre es - denke ich - kein Fehler, ein paar Euro zu
investieren, um den früheren Status quo wiederherzustellen. Vielleicht
motiviert das einen meiner geografischen NachbarInnen, einen Knoten zu
errichten/reparieren/fertigzustellen, was einen Ausbau meines Knotens
auch sinnvoller machen würde.
Hast Du inzwischen festgestellt, ob der Buffalo überhaupt noch arbeitet? Vielleicht ist er ja längst "abgeraucht" - so wie kürzlich das RB750UP von Joe nach einem Wassereintritt?


Der Link Zirkus47-Brenner/2.4GHz verläuft über Dir. Zirkus47 ist näher - hast Du dorthin Sicht?
p42 ist ebenfalls näher, ist aber unwahrscheinlich, dass das geht. - akku?
Stu7 dürfte 5GHz in Deine Richtung haben und wesentlich näher.
lech2 wurde kürzlich in der Map eingetragen.
kubau15 ist als Interessent in Deiner Nähe eingetragen.
@Joe: Was macht der Aufbau im Prater?


Insofern komme ich auf die DC-DC-Wandler zurück. Peter, Du empfielst
das 3. Device - aber das sieht doch praktisch baugleich aus wie das
Ad Wandler: Die Qualität des dritten Wandlers auf dem Foto spricht auch mich mehr an. Hinzukommt der größere Eingangsbereich.

Überlegungen:
Ich kenne Deine Installation nicht, aber hast Du nicht einmal von einem relativ langen Kabel erzählt? Wieviel Spannung kommt denn oben überhaupt noch heraus und nach welchem Schema ist das Kabel gecrimpt/verschaltet?

Es gibt auch PoE-Injektor/Splitter-Sets (zB von Allnet oder TP-Link), die mit 48V arbeiten.
http://www.reichelt.de/TPLINK-TLPOE200/3/index.html?&ACTION=3&LA=446&ARTICLE=124727&artnr=TPLINK+TLPOE200&SEARCH=poe+injektor
oder als 802.1af-Variante:
http://www.reichelt.de/Hubs-Switch/TPLINK-TLPOE150S/3/index.html?&ACTION=3&LA=3&ARTICLE=124083&GROUPID=5823
Laut Beschreibung funktionieren die je nach Modell auch bis 100Meter Segmentlänge und sind in der Regel Lagerware.

Joe hatte einmal einen regelbaren Auto-Trafo (24V -> 3-12V) in einer seiner Bastelboxen, die er bei "entsorgt" hat, drinnen. Wenn Du willst, kannst Du ihn gerne haben.
erste. Übersehe ich da was?
Nur, dass Dir die diverse Trafos schon eingegangen sind. ;-)
Pragmatisch gesehen würde ich an dieser Stelle selbst den Wandler um 1 Euro als zu teuer ansehen - und ich bin sonst geduldig im Umgang mit meinen Bastel-Projekten.

Danke und lieber Gruß,

Marcel
LG
Erich

Am 19. September 2014 17:40 schrieb Andreas Dittrich <[email protected]>:
Lieber Erich, liebes Funkfeuer,

wir vom Knoten wei54 (Andi und Stephan) sind leider seit einiger Zeit nicht
mehr aktiv.

Von den technischen Schwierigkeiten (den Knoten wieder zum Laufen zu
bekommen) abgesehen: unser Mietvertrag ist nicht mehr ganz fix, was heißt,
dass es unsicher ist, wie lange die Gerätschaften überhaupt noch am Dach
bleiben werden.
Tut mir leid Marcel. Ich wünsch dir aber ein gutes Gelingen!

Beste Grüße,
  Andreas (wei54)



Am 19. September 2014 02:30 schrieb Erich N. Pekarek <[email protected]>:

Hallo!

Am 2014-09-19 um 00:48 schrieb Marcel Jira:
Hallo!

Ich möchte meinen Knoten (bl35) wieder in Betrieb nehmen.
Das finde ich höchst erfreulich!
   Bis jetzt
habe ich nur festgestellt, dass der Router (auch per LAN) nicht
reagiert, für eine genauere Fehlerdiagnose muss ich aufs Dach.
Wahrscheinlich ist es effizienter, wenn Du das Gerät gleich austauscht und
auf ein standardisiertes PoE zurückgreifst.
Da hast Du mehr Sicherheit, dass es auch innerhalb der Spezifikation
funktioniert.

Grundsätzlich hab ich in meiner Wohnung ein Netzteil, dass den Strom
von 230V AC auf 24V DC wandelt. Die 24V schick ich aufs Dach, wo
direkt im Gehäuse des Routers von 24V auf 5V runtergeregelt werden.
Die neueren UBNT-Outdoor-Router kann man beispielsweise auch von Ihrem 24V
Netzteil aus resetten. Das spart etwaige zusätzliche Dachexkursionen bei
Nacht und Nebel ein, falls einmal ein Firmwareupdate schief geht.
Je nach Lösung kann man bis zu 48V verwenden und mehrere Endgeräte
benutzen.

Ich habe jetzt schon die Vermutung, dass der "kleine" DC-DC-Wandler
eingegangen ist, bzw. dessen Sicherung. Ich hab dafür so einen
billigen Auto-USB-Stecker für den Zigarettenanzünder im Einsatz. Wenn
das tatsächlich die Ursache ist, würde es sich vielleicht lohnen, hier
was Vernünftigeres zu verwenden.
Definiere vernünftig! Unter welchen Aspekten?
Basteln oder Stabilität und Verlässlichkeit?

Eine kurze Ebay-Suche hat folgende Varianten ergeben:
http://www.ebay.at/itm/181008007744 <- sehr günstig
http://www.ebay.at/itm/141005425787
www.ebay.at/itm/171259302298 <- sieht ähnlich aus wie das erste aber
besser eingepackt

Macht eines dieser Geräte Sinn?
Das zu bewerten, überlasse ich den kundigeren Personen hier.
Ich stelle nur die Frage in den Raum, ob ein industriell gefertigtes
Outdoor-Gerät mit stets gleichen Anschlüssen und moderner Ausstattung nicht
einen sinnvolleren Einsatz ermöglicht, als ein eigener Bausatz, der
womöglich weder die Dichtheit, die Stabilität, die Prozessorkapazität etc
aufweist, mit der das Netz Spaß macht, noch die Zuverlässigkeit besitzt, auf
die andere Teilnehmer hoffen.
Von Basteleien im Outdoor-Bereich bin ich längst abgekommen - irgendwann
wird ein Gehäuse undicht, weil die Dichtung nicht ganz UV-stabil war, man
eine Schraube verloren und gegen eine unpassende ersetzt hat, etc, ...

Was ich mich vor allem frage: was passiert, wenn das Ding mal
durchbrennt? Bei meinem derzeitigen, sicher nicht ganz passenden Gerät
war eine Sicherung drinnen, damit hat nicht viel passieren können
(dafür ist die Sicherung recht oft durchgebrannt). Wie ist das bei den
Geräten? Brennt dann (im Extremfall) das Haus ab?
Erneut eine Frage, die zwar bei industriell gefertigten Komplettlösungen
auch nicht ausgeschlossen werden kann(*), jedoch statistisch besser zu
bewerten ist.
*) Es sollen bekanntlich auch schon harmlose Fernseher wegen eines
Designfehlers Brände verursacht haben. Bei Netzteilkabeln, Handyladegeräten,
Handies, Akkus, etc vergeht kein Monat ohne eine Rückrufaktion, um solchen
Problemen zu begegnen. Gegen finanzielle Risiken daraus gibt es
Versicherungen.

Ich würde zudem gerne vorschlagen, dass Du wegen Marx24 Gregor und wei54
Andi und Stefan kontaktierst, die in Deiner Nähe gelegene Knoten haben.
Vielleicht ebnet sich der Weg für eine kostensparende Kooperation, sodass
ihr untereinander peeren könnt und nicht nur einzeln disjunkt mit dem
Brenner verbunden seid.

Danke schon jetzt für Antworten!
Einige Teilnehmer hier schwören auf neue Hardware von UBNT, die mit
lediglich für das Routing und Knoteninfos modifizierter Firmware
hochperformante Strecken bedient und die seit einigen Monaten ohne gröbere
Ausfälle funktioniert (zumeist bei 5GHz, was am Brenner vertraglich momentan
nicht machbar ist).
Brauchbare Hardware von UBNT, Microtik etc wird hier immer wieder
angeboten. Ausborgen und testen kann da ein guter Anfang sein.

Lieber Gruß,

Marcel

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https://lists.funkfeuer.at/mailman/listinfo/wien
LG
Erich


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