Hallo!
Am 2014-09-19 um 00:48 schrieb Marcel Jira:
Hallo!
Ich möchte meinen Knoten (bl35) wieder in Betrieb nehmen.
Das finde ich höchst erfreulich!
Bis jetzt
habe ich nur festgestellt, dass der Router (auch per LAN) nicht
reagiert, für eine genauere Fehlerdiagnose muss ich aufs Dach.
Wahrscheinlich ist es effizienter, wenn Du das Gerät gleich austauscht und
auf ein standardisiertes PoE zurückgreifst.
Da hast Du mehr Sicherheit, dass es auch innerhalb der Spezifikation
funktioniert.
Grundsätzlich hab ich in meiner Wohnung ein Netzteil, dass den Strom
von 230V AC auf 24V DC wandelt. Die 24V schick ich aufs Dach, wo
direkt im Gehäuse des Routers von 24V auf 5V runtergeregelt werden.
Die neueren UBNT-Outdoor-Router kann man beispielsweise auch von Ihrem 24V
Netzteil aus resetten. Das spart etwaige zusätzliche Dachexkursionen bei
Nacht und Nebel ein, falls einmal ein Firmwareupdate schief geht.
Je nach Lösung kann man bis zu 48V verwenden und mehrere Endgeräte
benutzen.
Ich habe jetzt schon die Vermutung, dass der "kleine" DC-DC-Wandler
eingegangen ist, bzw. dessen Sicherung. Ich hab dafür so einen
billigen Auto-USB-Stecker für den Zigarettenanzünder im Einsatz. Wenn
das tatsächlich die Ursache ist, würde es sich vielleicht lohnen, hier
was Vernünftigeres zu verwenden.
Definiere vernünftig! Unter welchen Aspekten?
Basteln oder Stabilität und Verlässlichkeit?
Eine kurze Ebay-Suche hat folgende Varianten ergeben:
http://www.ebay.at/itm/181008007744 <- sehr günstig
http://www.ebay.at/itm/141005425787
www.ebay.at/itm/171259302298 <- sieht ähnlich aus wie das erste aber
besser eingepackt
Macht eines dieser Geräte Sinn?
Das zu bewerten, überlasse ich den kundigeren Personen hier.
Ich stelle nur die Frage in den Raum, ob ein industriell gefertigtes
Outdoor-Gerät mit stets gleichen Anschlüssen und moderner Ausstattung nicht
einen sinnvolleren Einsatz ermöglicht, als ein eigener Bausatz, der
womöglich weder die Dichtheit, die Stabilität, die Prozessorkapazität etc
aufweist, mit der das Netz Spaß macht, noch die Zuverlässigkeit besitzt, auf
die andere Teilnehmer hoffen.
Von Basteleien im Outdoor-Bereich bin ich längst abgekommen - irgendwann
wird ein Gehäuse undicht, weil die Dichtung nicht ganz UV-stabil war, man
eine Schraube verloren und gegen eine unpassende ersetzt hat, etc, ...
Was ich mich vor allem frage: was passiert, wenn das Ding mal
durchbrennt? Bei meinem derzeitigen, sicher nicht ganz passenden Gerät
war eine Sicherung drinnen, damit hat nicht viel passieren können
(dafür ist die Sicherung recht oft durchgebrannt). Wie ist das bei den
Geräten? Brennt dann (im Extremfall) das Haus ab?
Erneut eine Frage, die zwar bei industriell gefertigten Komplettlösungen
auch nicht ausgeschlossen werden kann(*), jedoch statistisch besser zu
bewerten ist.
*) Es sollen bekanntlich auch schon harmlose Fernseher wegen eines
Designfehlers Brände verursacht haben. Bei Netzteilkabeln, Handyladegeräten,
Handies, Akkus, etc vergeht kein Monat ohne eine Rückrufaktion, um solchen
Problemen zu begegnen. Gegen finanzielle Risiken daraus gibt es
Versicherungen.
Ich würde zudem gerne vorschlagen, dass Du wegen Marx24 Gregor und wei54
Andi und Stefan kontaktierst, die in Deiner Nähe gelegene Knoten haben.
Vielleicht ebnet sich der Weg für eine kostensparende Kooperation, sodass
ihr untereinander peeren könnt und nicht nur einzeln disjunkt mit dem
Brenner verbunden seid.
Danke schon jetzt für Antworten!
Einige Teilnehmer hier schwören auf neue Hardware von UBNT, die mit
lediglich für das Routing und Knoteninfos modifizierter Firmware
hochperformante Strecken bedient und die seit einigen Monaten ohne gröbere
Ausfälle funktioniert (zumeist bei 5GHz, was am Brenner vertraglich momentan
nicht machbar ist).
Brauchbare Hardware von UBNT, Microtik etc wird hier immer wieder
angeboten. Ausborgen und testen kann da ein guter Anfang sein.
Lieber Gruß,
Marcel
--
Wien mailing list
[email protected]
https://lists.funkfeuer.at/mailman/listinfo/wien
LG
Erich
--
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